BGH · III ZR 97/87 vom 25.06.1987
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PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Krohn und die Richter Boujong, Dr. Halstenberg, Dr. Werp und Dr. Rinne am 25. Der Antrag der Beklagten auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung der Frist zur Einlegung der Revision gegen das Urteil des 7. Die Beklagte hat gegen das ihren zweitinstanzlichen Prozeßbevollmächtigten, den Rechtsanwälten und Gleichzeitig hat sie beantragt, ihr gegen die Versäumung der Frist zur Einlegung der Revision Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu gewähren. an Rechtsanwalt ein Schreiben diktiert, in dem er den Empfänger beauftragt habe, Revision beim Bundesgerichtshof einzulegen und ein Rechtsgutachten über deren Erfolgsaussicht zu erstellen. Der Beklagten war die Wiedereinsetzung zu versagen, weil die Versäumung der Frist zur Einlegung der Revision auf einem Verschulden ihrer zweitinstanzlichen Prozeßbevollmächtigten beruht (§ 233 ZPO). 1. Es entspricht der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs , daß sich bei der Erteilung von Rechtsmittelaufträgen die Sorgfaltspflicht des beauftragenden Rechtsanwalts nicht im rechtzeitigen Absenden des Auftragsschreibens erschöpft; der Rechtsanwalt, der einen solchen Auftrag erteilt, muß vielmehr auch dafür Sorge tragen, daß der beauftragte Rechtsanwalt den Auftrag innerhalb der Rechtsmittelfrist bestätigt, und den rechtzeitigen Eingang dieser Bestätigung überwachen (BGHZ 50, 82, 84; Urteile vom 7. Wären die zweitinstanzlichen Prozeßbevollmächtigten diesen Verpflichtungen nachgekommen, so hätte sich noch innerhalb der Revisionsfrist herausgestellt, daß das Auftragsschreiben vom 11./12. Die mithin für die Fristversäumung ursächlichen schuldhaften Sorgfaltspflichtverletzungen der Rechtsanwälte und Rm muß die Beklagte sich gern. 2. Vergeblich beruft sich die Beklagte zur Begründung ihres Wiedereinsetzungsgesuchs auf den Beschluß des Bundesgerichtshofs vom 29. Die Pflicht des den Rechtsmittelauftrag erteilenden Rechtsanwalts, die Bestätigung des Beauftragten einzuholen, dient dem Zweck, sich Gewißheit zu verschaffen, ob der beauftragte Rechtsanwalt tatsächlich und rechtlich nicht verhindert und im übrigen bereit ist, das Mandat zu übernehmen (BGH Urteil Mai 1976 aaO und Beschluß vom 17.