BGH · III ZR 85/90 vom 24.10.1991
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Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Krohn sowie die Richter Dr. Engelhardt, Dr. Werp, Dr. Rinne und Dr. Wurm am 24. Die Revision des Beteiligten zu 1 gegen das Urteil des Senats für Baulandsachen des Oberlandesgerichts Braunschweig vom 28. Der Beteiligte zu 1 trägt die Kosten des Revisionsverfahrens (§ 97 Abs. 1 ZPO) . Der Beteiligte zu 1 hat mit seinem Berufungsantrag gegen das landgerichtliche Zwischenurteil eine Verweisung des Rechtsstreits an das Verwaltungsgericht und mit seinen Berufungsanträgen gegen das Schlußurteil in erster Linie eine Zurückverweisung der Sache an das Landgericht sowie hilfsweise eine Verweisung bzw. Ungeachtet der Widersprüchlichkeit der beiden Hauptanträge - die Verweisung an das Verwaltungsgericht und die Zurückverweisung an das Landgericht schließen einander aus - läßt das Berufungsvorbringen des Beteiligten zu 1 hinreichend deutlich erkennen, daß es ihm darauf ankam, die Sache der Zuständigkeit der Gerichte für Baulandsachen zu entziehen, jedenfalls aber eine Zu-rückverweisung an das Landgericht zu erreichen, das dann unter Berücksichtigung des gesamten Streitstoffs erneut entscheiden sollte. Eine Sachentscheidung durch das Berufungsgericht selbst hat der Beteiligte zu 1 dagegen nicht begehrt. Wenn die Revision nunmehr geltend macht, der Beteiligte zu 1 habe die Zuständigkeit der Baulandgerichte zur Entscheidung über die Höhe der Enteignungsentschädigung nicht in Frage gestellt, muß sie sich entgegenhalten lassen, daß eine entsprechende Beschränkung seines Begehrens in den von ihm im Berufungsrechtszug gestellten Anträgen nicht zu dem Ausdruck gekommen ist. Das Berufungsgericht hat die Anträge des Beteiligten zu 1 für nicht sachgerecht erachtet und dies mit ihm selbst und seinem Verfahrensbevollmächtigten in der mündlichen Verhandlung eingehend erörtert. Der Beteiligte zu 1 hat den geäußerten Bedenken, auf die schon das Landgericht hingewiesen hatte, jedoch nicht Rechnung getragen und erklärt, zur Sache sollten keine Anträge gestellt werden. 3. Es kann dahinstehen, ob der mit der Berufung gegen das landgerichtliche Schlußurteil gestellte Hauptantrag, die Sache zur vollständigen Entscheidung über den vorgetragenen Streitstoff an das Landgericht zurückzuverweisen, den Anforderungen des § 519 Abs.3 Nr. 1 ZPO genügte (dazu BGH, Urteil vom 6.