Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Krohn, die Richter Dr. Werp, Dr. Rinne, Dr. Wurm und die Richterin Dr. Deppert am 22. September 1987 - III ZR 96/87 = BGHR ZPO Soweit sich der Kläger gegen das zugunsten der Beklagten titulierte Recht selbst wendet, d.h. gegen die Vollstreckung nicht nur einzelner Leistungen, wie ursprünglich (in der Klageschrift und in der Berufungsbegründung) allein beantragt, sondern gegen die Vollstreckung der laufenden Rente (Antrag vom 3. März 1992), bestimmt sich der Wert nach § 9 ZPO. An. Paulsen und BGH, Beschluß vom 13. auch BGHZ 19, 172, 176 und Stein/Jonas/Schumann ZPO Mai 1960 - V ZR 148/59 = LM ZPO § 9 Nr. 12 = NJW 1960, 1459 und vom 13. Stein/Jonas/Schumann aaO § 9 Rdn. 6, 7; vgl. auch § 17 Abs. 4 GKG und dazu Stein/Jonas/Schumann aaO § 9 Rdn. 23).
BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS " III ZR 66/92 vom 22. September 1992 in dem Rechtsstreit Helmut 0| El [Straße i Kläger und Revisionskläger, - prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Prof. gegen Margarete V [Straße | 9 Beklagte und Revisionsbeklagte, - Prozeßbevollmächtigte II. Instanz: sz Der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Krohn, die Richter Dr. Werp, Dr. Rinne, Dr. Wurm und die Richterin Dr. Deppert am 22. September 1992 beschlossen: Der Wert der Beschwer des Klägers wird auf mehr als 60.000 DM festgesetzt . Gründe Das Berufungsgericht hat die vom Kläger zuletzt gestellten Anträge abgewiesen, die Zwangsvollstreckung der Leibrente aus den beiden notariellen Urkunden für unzulässig zu erklären. Der Wert einer Vollstreckungsabwehrklage bestimmt sich nach dem zu vollstreckenden Anspruch, und zwar in dem Umfang, in dem die Vollstreckung ausgeschlossen werden soll (vgl. BGH, Beschluß vom 2. Februar 1962 - V ZR 70/60 = BGHWarn 1962 Nr. 21 = NJW 1962, 806; Senatsbeschluß vom 23. September 1987 - III ZR 96/87 = BGHR ZPO § 767 Streitwert 1). Soweit sich der Kläger gegen das zugunsten der Beklagten titulierte Recht selbst wendet, d.h. gegen die Vollstreckung nicht nur einzelner Leistungen, wie ursprünglich (in der Klageschrift und in der Berufungsbegründung) allein beantragt, sondern gegen die Vollstreckung der laufenden Rente (Antrag vom 3. März 1992), bestimmt sich der Wert nach § 9 ZPO. Er ist mit 433,70 DM x 12 x 12,5 = 65.055 DM anzusetzen. Für eine Abweichung von dieser Regel nach unten im Hinblick auf ein besonders hohes Alter des Rentenberechtigten (vgl. Senatsurteil BGHZ 3, 360, 365 = LM ZPO § 546 Nr. 5m. Anm. Paulsen und BGH, Beschluß vom 13. April 1962 - V ZR 29/61 = LM ZPO § 9 Nr. 15 = NJW 1962, 1248; vgl. auch BGHZ 19, 172, 176 und Stein/Jonas/Schumann ZPO 20. Auf1. § 9 Rdn. 8 Fußn. 32) besteht kein Anlaß. Die Beklagte ist noch nicht 80 Jahre alt. Soweit es um die (ursprünglich allein im Streit befindliche) Unzulässigkeit der Zwangsvollstreckung wegen der bis zur Klageeinreichung aufgelaufenen Rückstände von 5.287.26 DM geht, ist dieser Betrag hinzuzusetzen (Senatsbeschluß BGHZ 2, 74, 75 = LM ZPO § 9 Nr. 2m. Anm. Conrad; BGH, Beschlüsse vom 6. Mai 1960 - V ZR 148/59 = LM ZPO § 9 Nr. 12 = NJW 1960, 1459 und vom 13. April 1962 = aaO; Stein/Jonas/Schumann aaO § 9 Rdn. 6, 7; vgl. auch § 17 Abs. 4 GKG und dazu Stein/Jonas/Schumann aaO § 9 Rdn. 23). Der Wert der Beschwer des Klägers beträgt nach allem 70.342.26 DM und übersteigt damit 60.000 DM (§ 546 ZPO). Krohn Wurm Werp Deppert Rinne