BGH · III ZR 45/54
Originalentscheidung als PDF
PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Am 20« Oktober 1947 und am 2, Februar 1949 hatte der Beklagte - vergeblich - seine Wiedereinstellung beantragt« Im Juli 1949 klagte er vor dem Landesverwaltungsgericht Arnsberg gegen das Amt auf Wiedereinstellung, Daraufhin erteilte der Amtsdirektor des klagenden Amtes unter dem 13, September 1949 dem Beklagten folgenden Bescheid'? in dem der Innenminister die Auffa3s\ vertreten hatte, daß der Beklagte Gehaltsbezüge frühestens ab Io August 1949 beanspruchen könne, forderte die Amtsverwaltung mit Schreiben vom 27o Mai 1950 die Rückzahlung des Gehalts für die Zeit vom 1ö April 1949 bis 30« Juli 1949 in Höhe von 1222,52 DM und für die Zeit vom 1« August bis 30o November 1949 die Rückzahlung derjenigen Gehaltsteile, in deren Höhe der Beklagte sich seine privaten Arbeitseinkünfte anrechnen lassn müsse; insgesamt forderte das Amt 2255,89 DM zurück« Mit der vorliegenden Klage verlangt das klagende Amt vom, Beklagten Rückzahlung der in der Zeit vom 1* April bis 30« No-* vember 1949 angeblich zuviel gezahlten Gehaltsbezüge in Höhe von 2255,89 DM nebst 4#.Zinsen seit 15« Juni 1950o Das Amt ist der Meinung, daß dem Beklagten Gehaltsbezüge frühestens ab 1, August 1949 zuständen« Da der Beklagte erst am 8« August 1949 rechtskräftig nach Kategorie V eingestuft worden sei, könne er für die Zeit vor dem 1« August 1949 kein Gehalt bean- 1949 nicht« Auf jeden Fall sei er durch die Verfügung des Amtsdirektors vom 13o September 1949 mit Wirkung ab 1« April 1949 als Amtssekretär beim klagenden Amt wieder eingestellt oder zur Beschäftigung wieder zugelassen worden unter Regelung seiner Besoldungsverhältnisse, zu demal es einer erneuten förmlichen ‘Einstellung nicht bedurft hätte«-Für eine Anrechnung seiner privaten Arbeitseinkünfte fehle es^an,feiner gesetzlichen Grundlage« Ziffer 3 DB zu § 3 Abs 1 der 1« SparVO sei nicht gültigg.die bürgerlich rechtlichen Vorschriften seien auf das . Mit der Widerklage verlangt der Beklagte einen Teil seines Gehaltes als Beamter ab 1«, Bezember 1949« Aus den Personalakten ergibt sich, daß der Beklagte erstmalig unter dem 16«, Bezember 1953 durch seinen Prozeßbevollmächtigten an den Regierungspräsidenten, der gemäß § 1 Ziff b der DVO zu dem BBG für die Kommunalbeamten des‘Bandes Nordrhein-Westfalen vom 21 o Juli 1952 (GVB1 NRhWf SHO) für Gemeindebeamte die Stellung der obersten Bienstbehörde in den Pällen des § 143 Abs 1 Zur selbständigen und damit von den Vorderrichtem etwa abweichenden Auslegung dieser Verfügung ist das Revisionsgericht befugt, da die Verfügung einen Hoheitsakt einer Verwaltungsbehörde darstellt (vgl BGH in DÖV 1951» 193; Urteil des Senats vom 29o Oktober 1951 III ZR 89/51, S 15, insoweit in IM Nr 1 zu Art 3 GG nicht abgedruckt). Aus dem Einleitungssatz der Verfügung vom 13« September 1949s "Nach Ihrer Einstufung in die Kategorie V haben Sie nach § 3 der ersten Sparverordnung Anspruch auf Wiedereinstei., lung in die Eingangsgruppe Ihrer Dienstlaufbahn” ergibt sich eindeutig, daß die rechtlichen Beziehungen des inzwischen nach Kategorie V eingestuften Beklagten zu dem klagenden Amt nunmehj ” ent sprechend der 1, SparVO” geregelt werden sollten«. Soweit § 3 der 1« SparVO von einer '‘Wiedereinstellung” der suspendiert Beamten spricht, ist klar, daß damit eine WiederÜbertragung eines Amtes, also die tatsächliche Wiederbeschäftigung gemeint ist, denn zur Wiederaufnähme der amtlichen Tätigkeit eines aus politischen Gründen suspendierten Beamten bedarf es nicht einer förmlichen "Einstellung” oder "Anstellung"o Das ergibt sich übrigens auch aus dem Gessmtinhalt der Durchführungsbestimmungei zu §§ 3 und 4 der 1« SparVO.» Unter Berücksichtigung dessen, daß in der Verfügung vom 13® September 1949 der Beklagte gleich zeitig ausdrücklich "bis auf weiteres beurlaubt" und schon 6 Tage danach, nämlich am 19® September 1949 in den Huhestand versetzt wurde, außerdem nach dem Inhalt der Personalakten des Beklagten eine tatsächliche Wiederbeschäftigung des BeKLa gten in keinem Pall erfolgen sollte, wie dem Bevollmächtigten des Beklagten auch mit Schreiben vom 28« September 1949 mitgeteilt worden ist (vgl PA Band I Bl 38, 44, 65.)? Das war dem Beklagten aucli erkennbar und darauf hat er sich durch die weitere Ausübung seiner privaten Tätigkeit auch eingestellt« Y/enn in der Verfügung der Begriff "Wiedereinstellung,, trotz tatsächlicher und auch gewollter Kichtwiederbeschäftigung des Beklagten verwendet worden ist, so mag dabei eine Holle ge- spielt haben, daß damals weite Kreise die aus politischen Gründen erfolgte “Entlassung” eines Beamten noch als ein Erlöschen des Beamtenverhältnisses selbst ansahen und glaubten, ein Beamtenverhältnis erst wieder “anknüpfen” zu müssen, um Gehalts- oder Vorsorgungsbezüge zahlen zu können und zu dürfen (vgl hierzu auch BGHZ 10, '30 /40/)o Bei verständiger und sachgerechter Würdiguhg aller Umstände beinhaltet die Verfügung des Amtsdirektors vom 13« September 1949 also nur, daß dem Beklagten "jedenfalls der Gehaltsanspruch” aus seinem früheren Amt unter Neufestsetzung des Besoldungsdienstalters zugebilligt wurde, wie dies insbesondere auch die Ziff 3 der DB zu § 3 Abs 1 der 1o SparVO ohne Rücksicht auf die tatsächliche Wiederaus-Übung des Amtes in einem solchen Palle vorsi’ehto Allerdings billigte die Verfügung vom*13o September 1949 dem Beklagten solche Gehaltsansprüche ausdrücklich ab/l, April 1949 zu« Erwähnt werden soll hierbei noch, daß diese Auslegung der Verfügung vom 13» September 1945 übrigens vom klagenden Amt selbst in dem Verwaltungsstreitverfahren wiederholt vertreten worden ist (so.auf Seite 5 seines Schriftsatzes vom 29o Januar 1951 und auf Seite 2 seines Schriftsatzes vom 22«, Dezember 1951)«, a) Einmal war der Amtsdirektor der für diesen Kreis von Amtshandlungen zuständige Beamte des klagenden Amtes, wie sich schon aus § 6 Abs 4 der damals geltenden revidierten DGO (MilEegVO Nr 21) ergibt, wonach - in Übereinstimmung mit dem Berufungsurteil und dem Bescheid des OVG Münster vom 21 o Dezember 1952 (VIII A 356/52) - der Hauptgemeindebeamte sogar zur Ernennung und Entlassung der (nicht leitenden) Gemeindebeamten befugt war0 Perner bedeutet die Wiederaufnahme von für die nach der Rechtsprechung des Senats dem Beklagten solche Gehaltsansprüche aus der Sparverordnung noch nicht zu-standeiio Jede Zahlung oder Zubilligung von Gehalt auch für jene Zeit wurde dem suspendierten Beamten nicht “ohne Rechtsgrund” gewährt? lieh Vorbehalten wurden, die dem klagenden Amt auf Grund der Io SparVO ohnehin zustanden, ist der Vorbehalt auch dadurch gegenstandslos geworden, daß eine Wiederaufnahme des Entnazi-fiZ3erungsverfahrens nicht erfolgt und seit dem Gesetz zu dem Abschluß der Entnazifizierung im Land Kordrhein-Westfalen vom 5. c) Laß nach der ständigen Rechtsprechung des erkennenden Senats dem Beklagten ein durchsetzbarer Anspruch auf Zahlung von Gehalt nach der günstigeren allgemeinen landesrechtlichen Regelung (§63 Abs 3 S 2 G 131) des § 3 der 1, SparVO erst ab August 194-9 als dem Zeitpunkt seiner rechtskräftigen Entnazifizierung zustehen könnte, ist für den vorliegenden Fall ohne Be- lange Ler Dienstherr konnte einem aus politischen Gründen suspendierten Beamten auch bereits vor dem in der Sparverordnung bestimmten Zeitpunkt Gehalt zubilligen und zahlen, wie er es hier ab 10 April 194-9 getan hat« Lie 1# SparVO stellt für eine solche Maßnahme - im Gegensatz zur Meinung der Revision - ein rechtliches Hindernis nicht dar* Insbesondere enthält sie keine Anordnung und es ergibt sich auch nicht aus ihrem Sinn und Zweck, daß die Aufnahme von Gehaltszahlungen an einen politisch rehabilitierten Beamten vor dem Zeitpunkt eines rechtskräftigen Entnazifizierungsbescheides verboten sei* Ein solches rechtliches Verbot ist auch sonst nirgends ersichtlich«, Lie früheren Verbote der Besatzungsmacht, Gehalt an "nichtbeschäftigte" Beamte zu zahlen, bestanden im Jahre 1949 nicht mehr (vgl BGHZ 7, 160), Lemnach ist dem Beklagten ein Gehaltsanspruch gegen das klagende Amt für die Zeit ab 1 * April 1949 rechtswirksam "gemäß der Sparverordnung" zugebilligt wordene vom 13o September 1949 als gesetzwidrig unwirksam oder aufhebbar (vgl Forsthoff, Verwaltungsrecht 3» Aufl S 203)» Nach dem vorstehend zu Ziffer 2 Ausgeführten ist aber eine Gesetz- oder Rechtswidrigkeit der Verfügung vom 13* September 1949 nicht er kennbar, so daß im Gegensatz zur Ansicht der Revision auch ein Widerruf dieses den Beklagten begünstigenden, nicht fehlerhaft Verwaltungsaktes durch das klagende Amt grundsätzlich nicht möglich ist (vgl Urteil deä Senats vom 29* Januar 1953 - III 2R 135/52 - in III Nr 3 zu vbrwaltungerecht' - Allgemeines- - Ver- ' waltungsakts Widerruf)« Mag auch der Amtsdirektor von der reöht' irrigen Auffassung ausgeg'angen sein, er sei durch die Bestimmungen der Io SparVO rechtlich verpflichtet, dem Beklagten bereits ab 10 April 1949 das Gehalt wieder zu zahlen, so wird dadurch der Verwaltungsakt nicht fehlerhaft; insbesondere geben diese Umstände dem klagenden Amt nicht die Möglichkeit, ‘ die Verfügung vom 13» September 1949 ganz oder auch nur teilv/eis zu widerrufen« Irrige innere Beweggründe oder rechtlich falsche Vorstellungen, die Anlaß für einen rechtlich zulässigen und fehlerfreien begünstigenden Verwaltungsakt gegeben haben, berechtigen allein noch nicht die Behörde zu dem Widerruf ihres VerwaltungsakteSo Der Widerruf wäre zwar zulässig, wenn die Geltendmachung des durch den Verwaltungsakt erworbenen Ansprüche seitens des Begünstigten gegen Treu und Glauben verstoßen würd (Unteil des Senats vom 29o Januar 1953 aaO)o Davon kann hier aber entgegen der Meinung der Revision nicht die Rede sein« Denn der Beklagte beruft sich hier nur auf die durch das klagende Amt als Dienstherr geschaffene Rechtslage, ohne daß der Beklagte selbst bei der Schaffung dieses Rechtszustandes durch Hervorrufen eines Irrtums oder durch Täuschungshandlungen mit gewirkt -hätte (vgl auch RG JVf :a9.38^ der Höhe nach bezifferte Ansprüche aus ihrem fortbestehenden Beamtenverhältnis gab, also etwas, worauf sie nach der damalig^ Rechtslage ohne einä besondere Regelung allein auf Grund ihres fortbestehenden Seamtenverhältnisses keinen Anspruch hatten (vgl auch BGH2 2, 117 /l227)° Dann konnte die Landesregierung grundsätzlich aber auch das Maß dessen bestimmen, was diesem Kreis von Beamten im Ralle ihrer tatsächlichen Nichtwiederbe-schaftigung an Bezügen gewährt' werden sollte, Hierbei war einerseits die Notlage der öffentlichen Finanzen in der damaligen Zeit, der zu begegnen die Ermächtigung des § 27 Abs 2 UmstG in erster Linie diente, zu berücksichtigen, andererseits waren es auch die berechtigten Interessen der suspendierten Beamten, deren Rechtsverhältnisse damals völlig ungeklärt waren, und die zu dem großen Teil sich ebenfalls in einer Notlage befanden® Der Landesgesetzgeber gab nun zwar im § 3 der 1, SparVO den inzwischen politisch rehabilitierten, aber noch nicht oder noch nicht entsprechend ihrer früheren Rechtsstellung wiederbeschäftigten Beamten einen "Anspruch auf Wiedereinstellung” in das | am 31 * Januar 1933 bekleidete oder ein gleichwertiges Amt; er * gewährte ferner in § 4 der 1c SparVO diesem Personenkreis "jedenfalls einen Rechtsanspruch auf Versorgung", Damit war aber di-esem Personenkreis ein Anspruch auf die vollen^ Dienst-bezüge bei tatsächlicher Nichtwiederbeschäftigung noch nicht für jeden Pall gewährt. Das ergibt sich aus dem Sinn und Zweck der 1® SparVO, insbesondere seiner §§ 3 und 4, die darauf abzielen, in erster Linie die inzwischen politisch rehabilitierten amtsenthobenen Beamten im Interesse des ordnungsmäßigen Funktioniertes der Verwaltung und der Vermeidung der Zahlung von Bezügen an nichttätige Beamte wieder in ihr Amt einzusetzen, auf der anderen Seite im Palle des fortbestehenden Zustandes einer i. tatsächlichen Nichtwiederbeschäftigung dieses Personenkreises bestimmte Möglichkeiten dafür zu schaffen, daß für diesen Pall der Öffentliche Haushalt nicht mit der Zahlung der vollen Bienst-bezüge belastet werde« Dagegen war die Frage, in welchem Umfang Dienstbezüge auch im Falle einer Nichtwiederbeschäftigung des Personenkreises des § 3 Abs 1 der SparVO gezahlt werden sollten, in der 1» SparVO selbst noch nicht ausdrücklich geregelt, blieb also noch regelungsbedürftig« Insbesondere war durch die Sparverordnung noch keine abschließende Regelung darüber getroffen, in welchem Umfange auch denjenigen Angehörigen jenes Personenkreises Gehaltsansprüche zugebilligt werden sollten, die zwar noch nicht wiederbeschäftigt wurden, für die aber eine - vom Gesetzgeber zu behebende - akute Notlage infolge des Bezugs eines anderweiten privaten Arbeitseinkommens nicht oder nur be-schränkt bestand« sie behob die Notlage, soweit eine solche bestand, ge-r währte aber denjenigen noch nicht wiederbeschäftigten Beamten, die privates Arbeitseinkommen besaßen und die sich in diesem Umfange nicht in einer Notlage befanden, insoweit keine Bezüge, Diese Regelung war nicht nur sachgemäß, sondern entsprach auch der Billigkeit«, Nur so wurde erreicht, daß die aus politischen Gründen entfernten und inzwischen rehabilitierten Beamten währen der Zeit, in der ihre Dienste nicht in Anspruch genommen wurden, für die sie aber Dienstbezüge erhielten, finanziell nicht gü.nsti ger gestellt wurden als die im Dienst tätigen Beamten (vgl hierz Erlaß des Innenministers vom 24o Juni 1950, abgedruckt bei Köhnen-W'irth aaO S 84)o Denn diese beschäftigten Beamten beziehen praktisch nur ihr Gehalt und nicht noch - wie zoB0 hieiM|| der Beklagte - zusätzlich ein fast gleichhohes Einkommen aus einer privaten Tätigkeit, die im übrigen tatsächlich nicht »Nebenbeschäftigung”, sondern seine Hauptbeschäftigung war«, Diese Regelung entspricht auch dem Grundgedanken des Deutschen Be- amtengesetzes insofern, als das Deutsche Beamtengesetz im Palle einer »Beurlaubung» zu dem Zwecke des Nachgehens einer anderen privaten Tätigkeit grundsätzlich von einem gleichzeitigen V.eg-fall der Dienstbezüge ausgeht (vgl DVO Ziff 8 zu § 17 DBG, abgedruckt bei Nadler-Wittland aaO S 352; außerdem derselbe Anm 29 zu § 17 S 367), also neben solchen privaten Arbeitseinkommen Dienstbezüge grundsätzlich nicht gewährte Einer Stellung-nähme, ob und inwieweit die Anrechnung des privaten Arbeitseinkommens auf die Dienstbezüge mit den Grundsätzen.des Beamten- Das Berufungsgericht glaubt die Unzulässigkeit der durch die Durchführungsbestimmung angeordneten.Anrechnung des vollen privaten Arbeitseinkommens auf die Bezüge der noch nicht wiederbeschäftigten Beamten auch daraus herleiten zu können, daß die uneingeschränkte Anrechnungspflicht nach Ziffer 3 DB zu § 3 der Io SparVO auf Gehaltsbezüge gegenüber den nur beschränkten RuhensbeStimmungen für Versorgungbbezüge'gemäß § 26 der 3o SparVO ”zu seltsamen Ergebnissen” führe0 Diese Ausführungen des Beruf ungsgerichts gehen fehl«, Denn der Ruhestandsbeamte ist aus dem Beamtenverhältnis ausgeschieden, kann im Gegensatz zu dem aktiven Beamten über seine Arbeitskraft grundsätzlich frei verfügen und hat schließlich seinen Ruhegehaltsanspruch in abschließender Form ”erdient”o In derartige ”erdiente” Ansprüche kann aber nicht ohne weiteres eingegriffen werden* Dagegen würde die Unzulässigkeit der Kürzung der Bezüge um die privaten Arbeitseinkommen zu dem bereits oben erwähnten unbilligen Ergebnis führen, daß die noch nicht wiederbeschäftigten Beamten mit ihrem privaten Arbeitseinkommen günstiger gestellt sein würden, als die bereits wieder im Dienst tätigen Beamten0 4) Rach alledem kann die Bestimmung der Ziff 3 der DB zu § 3 Abs 1 der U SparVO über die Anrechnung des privaten Arbeitseinkommens auf die durch die 1«, SparVO gewährten Bezüge nicht als ungültig angesehen werden0 Das bedeutet, daß der Beklagte sich auf den ab Io April 1949 ”nach Maßgabe der 1e SparVO” bestehenden Gehaltsanspruch sein erdientes privates Arbeitseinkommen anrechnen lassen muß« Das angefochtene Berufungsurteil war deshalb aufzuheben0 Da jedoch über die Höhe dieses anzu-