BGH · III ZR 37/82 vom 18.11.1982
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Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Prof. Die Revision der Kläger gegen das Urteil des 28. Die hier wesentliche Abgrenzung von Makler- und Anwaltstätigkeiten hat der Senat bereits erörtert (Urteil v. a) Das Berufungsgericht unterstellt eine auftragsgemäße anwaltliche Tätigkeit der Kläger, verneint aber gleichwohl Ansprüche auf das geltend gemachte Anwaltshonorar sowohl nach der getroffenen Vergütungsabrede als auch nach der Bundesrechtsanwaltsgebührenordnung ohne Rechtsfehler. Das Berufungsgericht hat aber auch unter diesem rechtlichen Gesichtspunkt Honoraransprüche der Kläger ohne Rechtsfehler verneint, weil die Kläger in den Beklagten die Vorstellung erweckt hatten, sie schuldeten eine Vergütung nur im Erfolgsfall. Die Kläger verstoßen gegen den Grundsatz von Treu und Glauben, wenn sie jetzt, nachdem ihre Bemühungen erfolglos geblieben sind, trotzdem eine Vergütung verlangen. Allerdings meint die Revision, die Beklagten hätten den Eintritt eines Erfolges der Tätigkeit der Kläger vereitelt. Sie berücksichtigt dabei aber nicht, daß das Landgericht bereits dazu ausgeführt hat, insoweit fehle jeder substantiierte Vortrag der Kläger. b) Eine von den Klägern in der BerufungsVerhandlung behauptete Abrede dahin, die gesetzlichen Gebühren hätten ihnen zusätzlich zu dem vereinbarten Honorar gezahlt werden sollen, hat das Berufungsgericht rechtsbedenkenfrei als nicht ausreichend nachgewiesen angesehen.