BGH · III ZR 35/67 vom 08.11.1967
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Mai 1967 verlängerten Frist zur Begründung der Revision ist eine dem Gesetz entsprechende Begründung nicht beim Bundesgerichtshof eingegangen. Ber Senat hält an der Auffassung feet, daß das Gesuch des Klägers in seiner Eingabe vom 5* Mai 1967 nicht als Antrag auf Beiordnung eines Notanwalts nach § 78 a ZPO gewertet werden kann. Bie gleiche Auffassung hat für das Gesuch des Klägers in der Eingabe vom 22. Mai 1967 konnte der Kläger sich nicht mehr auf eine bei ihm vorliegende Armut berufen und durfte sich nicht auf einen etwaigen Erfolg der Gegenvorstellungen verlassen, die er gegen den genannten Beschluß erhob« Er hatte vielmehr die äußerste ihm zu demutbare Sorgfalt walten zu lassen, um rechtzeitig einen beim Bundesgerichtshof zugelassenen Anwalt als Vertreter zu bekommen« Wenn er dann mit seiner 19» Juni 1967 beim Bundesgerichtshof eingegangenen Eingabe vom 17« Juni 1967 um die Beiordnung eines Notanwalts nach § 78 a ZPO nacbsuchte, so ist daraus wie aus dem Inhalt dieser Eingabe nicht zu ersehen, wie zu seinen Gunsten die Bestimmungen der §§ 233, 234 ZPO eingreifen könnten« ’Clner an sich naheliegenden Entscheidung dahin, daß die weitere Rechtsverfolgung des Klägers, insoweit er die Annahme seiner Prozeßunfähigkeit bekämpfen will, aussichtslos ist und damit keine Möglichkeit zur Bestellung eines Notanwalts gibt, bedarf es unter den gegebenen Umständen nicht. Bei dieser Verfahrenalage ist es nunmehr angezeigt, ohne daß eine Entscheidung des vom Kläger angerufenen "Vereinigten Großen Senats" bzw. des "Großen Senats" abzuwarten wäre, die Revision des Klägers durch Beschluß als unzulässig zu verwerfen (§ 554 a ZPO)« Zugleich sind dem Kläger nach § 97 ZPO die Kosten des Revisionsverfahrens aufzuerlegen«