BGH · III ZR 34/84 vom 11.07.1985
Originalentscheidung als PDF
PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Krohn und die Richter Kroner, Boujong, Dr. Halstenberg und Dr. Werp am 11. Juli 1985 gemäß § 554 b Abs. 1 ZPO in der Auslegung durch das Bundesverfassungsgericht (Beschluß vom 11. Die Revision der Beklagten zu 1 gegen das Urteil des 6. Das Berufungsgericht hat in tatrichterlicher Würdigung des gesamten Inhalts der Verhandlungen und des Ergebnisses der durchgeführten Beweisaufnahme ohne Rechtsirrtum angenommen, daß die Beklagte zu 1 durch die Unterzeichnung des Kreditvertrages vom 28, August 1975 die persönliche Mithaftung für die Kreditverbindlichkeit der Firma KG gegenüber der Klägerin übernommen hat. August 1975 an die KG übersandt wurde und insoweit auf die Sicht der Beklagten abzustellen ist, begegnet es keinen rechtlichen Bedenken, wenn das Berufungsgericht die dann erfolgte Unterschrift der Beklagten zu 1 auf dem Kreditvertrag aus der Sicht der Klägerin als Mithaftungserklärung ausgelegt hat. Die von der Revision erhobenen Verfahrensrügen hat der Senat geprüft und nicht für durchgreifend erachtet (§ 565 a ZPO).