BGH · III ZR 33/87 vom 29.10.1987
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Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Krohn und die Richter Kröner, Boujong, Dr. Engelhardt und Dr. Halstenberg am 29. Die Revision der Klägerin gegen das Urteil des 11. Die Klägerin trägt die Kosten des Revisionsverfahrens (§ 97 Abs. 1 ZPO). Das angefochtene Urteil wird schon von dem Gesichtspunkt getragen, daß die von dem beklagten Land erhobene Verjährungseinrede gegenüber dem Klageanspruch durchgreift. Schaden und Schädiger waren dem Ehemann der Klägerin nach den insoweit nicht mit durchgreifenden Rügen angegriffenen Feststellungen des Berufungsgerichts bereits Ende 1972 bekannt. Insbesondere bedeutet es keine unzu demutbare Belastung des Geschädigten, wenn die Verjährungsfrist trotz bestehenden Prozeßrisikos und trotz der Möglichkeit klagezerstörenden Vortrags des angenommenen Schädigers beginnt, da dem Geschädigten ja immerhin weitere drei Jahre zur Verfügung stehen, um zu erwägen, ob dieses Risiko akut werden kann und ob er trotz dieser Risiken klagen will (BGH aaO S. Das Berufungsgericht ist daher mit Recht davon ausgegangen, daß der Ehemann der Klägerin insbesondere nicht durch das gegen ihn anhängig gemachte Strafverfahren bis zu dessen Abschluß an der Geltendmachung eines Amtshaftungsanspruchs gehindert worden sei.