BGH · III ZR 18/67 vom 21.12.1967
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ihr die Flurstücke 67 und 68 zu dem Preise von 9?50 DM Je qm zu überlassen* Während sich andere Eigentümer mit dem angebotenen Quadratmeterpreis von 9?50 DM zufriedengaben, lehnte die Eigentümerin eine Veräußerung ihrer Grundstücke zu diesem Preise ab* Daraufhin erließ die Gemeinde den rechtswirksam gewordenen Teilbebauungsplan vom 2* September 1963? Sie hat die Auffassung vertreten, entgegen der Ansicht der Eigentümerin seien die für eine Enteignung erforderlichen Zulässigkeitsvoraussetzungen gegeben gewesen» Auch die Höhe der der Eigentümerin bewilligten Entschädigung sei angemessene Denn bei den von dieser angezogenen Vergleichsverkäufen habe es sich ausnahmslos um Bauland gehandelt; mit einer Bebauung der ent-eigneten Grundstücke aber sei in keinem Balle zu rechnen geweseno Das Landgericht hat den Antrag auf gerichtliche Entscheidung zurückgewiesen, jedoch Ziffo 2} des Enteig-nungoböochlüöooo dahin modifiziert, daß die Enteignung zu dem Zwecke der Verwendung der betroffenen Grundflächen als Sportgelände erfolge und die Gemeinde Kriftel innerhalb von zwei Jahren, gerechnet von dem Zeitpunkt, der in der Ausführungsanordnung als Zeitpunkt der Beehtsänderung festgestellt werde, die Teile des Flurstücks Nr» 68, die im Bebauungsplan für die Errichtung einer Kreisturnhalle vorgesehen seien, an den Main-Taunus-Kreis zu übertragen und die enteigne- Die Eigentümerin ist jedoch naoh wie vor der Ansicht geblieben, daß der ihr bewilligte und nunmehr gezahlte Entschädigungsbetrag unangemessen niedrig sei, und hat demgemäß zuletzt beantragt, unter Aufhebung des landgerichtlichen Urteils die Enteignung nur gegen eine höhere Entschädigung, als sic^ih dem^EhtGignüngshoSchluß festgesetzt ist, auszusprechen, mindestens in Höhe von 25 DM pro qm, abzüglich am 23» Juli 1966 erhaltener 31 331 DM und weiterer 3 407?08 DM« Das Berufungsgericht hat unter Abänderung des landgerichtlichen Urteils die Gemeinde KflHB verurtei 1t, an die Eigentümerin über die von ihr am 23* Juli 1966 gezahlten 31 331 DM und die weiterhin gezahlten 3 407,08 IM (Zinsen vom 28« April 1964 bis 30« Juni 1966) hinaus rückweisung der Revision und begehrt mit der von ihr eingelegten Anschlußrevision, das angefochtone Urteil aufzuheben, soweit die Gemeinde K|HIBZU einer Zahlung von mehr als 4 947 DM nebst Zinsen verurteilt ist, und in diesem Umfang die Berufung der Eigentümerin zurückzuweisen o Die Eigentümerin bittet um Zurückweisung der Ansehlußrevision„ Io Fehl geht zunächst die Rüge der Revision, da das Berufungsgericht mehrfach auf die von dem Sachverständigen Wagenbach in einem Parallelprozeß abgegebenen mündlichen Erklärungen Bezug nehme, der Inhalt dieser Erklärungen aber weder aus dem fatbestand des vorliegenden Urteils* noch axis der Niederschrift vom 27o Juni 1966 nebst Anlage, noch aus einem den Par- Hinsichtlich der mündlichen Erläuterung des Gutachtens durch den Sachverständigen mag es dahingestellt bleiben, ob diese Erläuterungen nicht ebenfalls diesem Rechtsstreit als beigezogen anzusehen und damit im Einverständnis der Parteien gleichfalls zu dem Gegenstand der mündlichen Verhandlung gemacht waren» Jedenfalls hat das Berufungsgericht diese mündlichen Erläuterungen in seinen Entscheidungsgründen so wiedergegeben, daß sie sich deutlich von seiner Würdigung abheben und ihr Inhalt erkennbar ist, soweit er für die Entscheidung des Berufungsgerichts von Bedeutung war (BGHZ 40, 84, 86). ge mit der Erklärung entgegengetreten, solche (spekulativen Momente) seien in dem von ihm herangezogenen Vergleichsverkauf nicht erkennbar gewesen» Auf Blatt 9 des Berufungsurteils ist ausgeführt, gegenüber der Verweisung der Gemeinde andere Verkaufsfälle, die ihrer Meinung nach die Annahme geringerer Verkehrswerte zuließen, habe der Sachverständige diese Verkäufe als zu dem Vergleich nicht geeignet bezeichnet, da es sich bei diesen ausnahmslos um den Verkauf reinen Ackerlandes ohne jegliche Bauerwartung gehandelt habe» Auf Blatt 12 des Berufungsurteils schließlich ist die mündliche Erläuterung des Sachverständigen wiedergegeben, die von ihm ermittelten Werte hielten sich durchaus im Rahmen einer kontinuierlichen und statistisch zu belegenden Preisentwicklung» Erat- diesen tatsächlichen Peststellungen schließt sich dann jeweils die eigene Würdigung des Berufungsgerichtes an» Der Umstand, daß sich diese Tatsachenfeststellungen in den Entscheidungsgründen des Urteils befinden, ist dabei ohne Bedeutung» Eine in den Entscheidungsgründen enthaltene Tatsachenfeststellung kann vielmehr als Ergänzung des Tatbestandes aufgefaßt werden (TM § 161 ZPO Nr» 2)» Danach eröffnete aber, entgegen der Ansicht der Revision, die Bezugnahme auf das beigezogene Gutachten und die Wiedergabe der mündlichen Gutachtercr-läuterungen in den Entscheidungsgründen dem Revisionsgericht und den Parteien in hinreichendem Maße die Möglichkeit zur Nachprüfung des Berufungsurteils» Wertet man das vom Berufungsgericht erholte Gutachten des Sachverständigen Wagenbach unter diesem Blickwinkel, so ergibt sich, daß der Sachverständige zwar auch in eine Qualitätsbeurteilung der enteigneten Grundstücke eingetreten ist, seine Schätzung letztlich aber darauf beruht, daß er im gleichen Grundstückskomplex erzielte Kaufpreise herangezogen, sein Schätzungsergebnis also im Wege der Vergleichspreismethode gewonnen hat» Den Schwierigkeiten einer solchen Schätzung tragt die Vorschrift des § 287 ZPO Rechnung» Sie stellt den Tatrichter besonders frei und gewährt ihm einen Zunächst übersieht die Revision, daß es sich hierbei um ein von der Eigentümerin vorgelegtes Gutachten handelte, dem folglich nur die Bedeutung eines Parteivortrages zukommen konnte« Mit diesem Parteivortrag brauchte sich das Berufungsgericht nicht bis ins Einzelne auseinanderzusetzen« Eies gilt um so mehr, als die Ausführungen des Architekten W|^( eindeutig erkennen lassen, daß in seinem Gutachten, soweit ein Preisvergleich in Rede steht, Ungleiches miteinander verglichen worden ist« Eenn die enteigneten Grundstücke werden hier im Preise Grundstücken gleichgestellt, die bereits in den Baugebietsplan mit einbezogen sind, also schon die Qualität von Bauland besitzen« Eaß aber der allgemeine Grund Stücks verkehr diese Preise den enteigneten Grundstücken nicht bei-inaß, ergibt sich unzweifelhaft aus den von dem Sachverständigen Wagenbach angeführten Preisen, die für Grundstücke im gleichen Grundstückskomplex gezahlt wurden« Stehen aber solche Vergleichspreise aus dem gleichen Grundstückskomplex zur Verfügung, dann kann nur ein Zurückgreifen auf diese zur Ermittlung des richtigen Verkehrswertes führen« 3» Zum Teil im Recht befindet sich die Revision hingegen mit ihrer Rüge, das Berufungsgericht habe rechtsirrig bei der Bemessung des Entschädigungsbe-träges die seit dem Enteignungszeitpunkt eingetretene V/ertsteigerung unberücksichtigt gelassene Da3 Berufungsgericht erwägt hierzu: Da die Eigen-tümerin zunächst die Zulässigkeit der Enteignung bestritten habe, sei, solange diese Frage nicht geklärt gewesen sei, die Gemeinde KflHB zur Zahlung des von der Enteignungsbehörde festgesetzten Entschädigungsbetrages nicht verpflichtet gewesen» Nachdem im Laufe des Berufungsverfahrens die Eigentümerin jedoch ihre Einwendungen gegen die Zulässigkeit der Enteignung habe fallen lassen und sich damit freiwillig in die Rolle einer insoweit unterlegenen Partei begeben habe, sei davon auszugehen, daß ihre gegen den Grund der Enteignung erhobenen Einwendungen von Anfang an unbegründet gewesen seien» Das bedeute einmal, daß sie sich so behandeln lassen müsse, als habe die Gemeinde Kriftel den von der Enteignungsbehörde festgesetzten Intschädigungsbetrag alsbald nach seiner Festsetzung bezahlt» Es bedeute weiterhin aber auch, daß zu ihrem Nachteil die seit dem Enteignungszeitpunkt eingetretenen Wertsteigerungen unberücksichtigt bleiben müßten» Sie habe mithin nur einen Anspruch darauf, daß der ihr durch die Enteignungsbehörde zugestandene Entschädigungsbetrag so erhöht werde, daß dieser dem für richtig gehaltenen Verkehrswert von 14 DM je qm entspreche» Da diesen die Enteignungsbehörde mit nur 9,50 DM je qm angenommen habe, stehe der Eigentümerin noch ein Rest- Juli 1966 gezahlt worden isto Dem steht auch nicht die Recht-sprechung des erkennenden Senats entgegen, wonach in Zeiten schwankender Preise nicht an der Präge vorbeigegangen werden darf, wann oder weshalb nicht gezahlt worden ist» Nach dieser Rechtsprechung kommt es nämlich entscheidend darauf an, in wessen Verantwortungsbereich es fällt, daß die Zahlung verzögert wurde oder gar unterblieb (BGHZ 38, 104, 109; 40, 312, 316)» Hier fiel aber die verzögerte Zahlung in den Verantwortungsbereich der Eigentümerin« Denn sie hat mit ihrem Antrag auf gerichtliche Entscheidung nicht nur die Entschädigungshöhe, sondern auch den Enteignungsgrund angegriffen« Stand damit für die Gemeinde Kriftel noch nicht fest, ob die Enteignung als solche überhaupt zulässig war, konnte ihr schon aus diesem Grunde die Auszahlung der festgesetzten EntSchädigung nicht zugemutet werden« In gewissem Umfange sei daher eine Vorleistungspflicht des Enteignungsbegünstigten anzunehmen, was den Schluß rechtfertige, daß die Verantwortung für die richtige und wertentsprechende Zahlung bei dem Bnteignungsbe-günatigten -liege« Aus den weiteren Gründen dieses Urteils geht indes hervor, daß dieser Grundsatz des Enteignungsrechts nur dann uneingeschränkte Geltung hat, wenn der Snteignungsgrund unangefochten geblieben ist» Eicht dagegen der Eigentümer auch den Enteignungsgrund an, dann trägt er das Risiko der späteren Zahlung, mag er auch hinsichtlich der Entschädigungshöhe im Ergebnis einen gewissen Erfolg haben» Dies bedeutet für den vorliegenden Pall, daß die Eigentümerin so zu stellen ist, als wenn die Zahlung vom 23o Juli 1966 im unmittelbaren Anschluß an den Zeitpunkt erfolgt wäre, in dem die Enteignungsbehörde über den Enteignungsantrag entschieden hat» Übersehen hat das Berufungsgericht indes, daß die Gemeinde Kriftel mit dieser Zahlung ihrer wirklichen Verpflichtung, nämlich der Z all lung von 14 DM anstelle der festgesetzten 9? Das Berufungsgericht hätte es daher hinsichtlich 32 $ der Grundflächen auf die Preisverhältnisse im Zeitpunkt der letzten mündlichen Verhandlung abzustellen gehabt, jedoch unter Berücksichtigung des Umstandes, daß die Gemeinde auch bei richtiger Fest- setzung der Enteignungsentschädigung durch die Entoig-nungsbehörde die Zahlung erst am 23 <> Juli 1966 zu leisten gehabt hätteo Auch insoweit hat die Eigentümerin das Risiko ihrer Anfechtung des Enteignungsgrun-des zu trageno Ausgangspunkt für die Berechnung der Wertsteigerung hinsichtlich dieser 32 $ der Grundstücksfläche hätte daher nicht der am 23 <> dull 1966 wirkliche, sondern ein mit 14 DM unterstellter Quadratmeterpreis sein müssen« Dieser wäre alsdann um den glei chen Prozentsatz zu erhöhen gewesen, der sich aus der Wertsteigerung ergibt, den der wirkliche Quadratmeter-preis am 23» Juli 1966 bis zu dem Tage der letzten mündlichen Verhandlung vor dem Berufungsgericht erfahren Danach läßt sich das Berufungsurteil mit der von ihm insoweit gegebenen Begründung nicht halten«. 50 EM je qm bei dem von ihm für diesen Zeitpunkt festgestellten Verkehrswert von 12,50 EM je qm nicht als Kaufangebot mit angemessenen Bedingungen anzusehen gewesen sei» Schließlich ist dem Revisionsgericht auch nicht eine anderv/eite sachliche Entscheidung zugunsten der Eigentümerin möglich, da sich hinsichtlich der noch nicht erfolgten Zahlung der Be- Auf die Revision der Eigentümerin ist daher das Berufungsurteil im Kostenpunkt und insoweit aufzuheben«, als es mit seiner Zurückweisung der Berufung der Eigentümerin im übrigen Werterhöhungen außer acht gelassen hat, die sich im Hinblick auf schwankende Preisverhältnisse möglicherweise für 32 c/o der Gesamtgrundstücksflächen von 3 298 qm = 1055?36 Es ist zwar richtig, wie auch der erkennende Senat in seinem von der Revision angeführten Urteil vom 28 o April 1966 - III ZR 24/65 - ausgesprochen hatf; daß es einen Erfahrungssatz des Inhalts, die zur Vermeidung einer Enteignung ausgehandelten Preise seien ’’unter dem Druck der Enteignung” unangemessen, nicht gibto Einen solchen Erfahrungssats hat aber auch das Berufungsgericht seinen Erwägungen nicht zugrunde gelegt, sondern seine Überzeugung, daß es sich bei den 1963 erzielten Preisen von 9?50 DM je qm nicht um den angemessenen Verkehrswert gehandelt habe, daraus gewonnen, daß bereits 1961 im selben Flurstück bei einem Verkauf ein Preis von 14,50 DM je qm erzielt worden sei, im September 1962 in dem weniger wertvollen Schwimmbadgolande vier Kaufverträge zu einem, unstreitig frei ausgehandelten, Preis von 10 DM je qm abgeschlossen worden seien, und daß schließlich 1964 im selben Flurstück eine Reihe von Grundstücken zu dem Preise von 15 DM je qm verkauft worden seien0 Damit hat das Berufungsgericht den hier vorliegenden besonderen Verhältnissen Rechnung getragen« Die Abstellung auf die besonderen Verhältnisse rechtfertigt aber die Annahme des Berufungsgerichts,daß schom im Jahre 1962 Fehl geht die Anschlußrevision auch mit ihrer weiteren Rüge, den Erwägungen, mit denen das Berufungsgericht für 1963 zu einem Verkehrswert von 12,50 JM je qm gelange, fehle ea an einer ausreichenden Grundlage0 Unrichtig ist hierbei zunächst der Vortrag der An-schlußrevision, für September 1963 habe das Berufungsgericht nur einen Fall mit einem Preis ■ wn tö JS je qm hcranziehen können, woraus zu folgern sei, daß zwischen dem einen Verkauf im Jahre 1961 und den Verkäufen in den Jahren 1962/63 in dem fraglichen Gebiet eine Stagnation eingetreten sei» Dem steht die vom Berufungsgericht getroffene Feststellung entgegen, daß im September 1962, sogar in dem weniger wertvollen Schwimmbadgelände, insgesamt vier Kaufverträge zu einem, unstreitig frei ausgehandolten, Preis von 10 DM je qm abgeschlossen worden seien» Es läßt sich aber nicht bezweifeln, daß auch Objekte mit gewissen Unterschieden - hier das weniger wertvolle Schwimmbadgelände - Anhaltspunkte für den Wert eines bestimmten Einzelgrundstücks ab-geben können0 Ebenso konnte das Berufungsgericht, so wie geschehen, aus der Höhe späterer Preise auch Schlüsse auf die Höhe von früheren Werten ziehen, zu demal wenn es, wie hier, an vergleichbaren Preisen für das Jahr 1963 fehlteo Denn es liegt in der Eigenart von Schätzungen eingeschlossen, daß bei den vergleichsweise beigesogenen anderen Vorgängen und Objekten die Verhältnisse kaum jemals der Lage im gegebenen Falle entsprechen» Den Unterschieden kann dann nur durch Abschätzung ihres Wertes Rechnung getragen werden, wobei es sich nicht, wie die Revision meint, um eine unzureichende Grundlage handelt, sondern um "geschätzte" V/erte, bei denen der Schätzung-die Bedeutung eines objektiven Maßstabes zukommt (BGH, Urteil vom 19« Juni 1958 - III SR 32/57 -)» Im übrigen macht die Anschlußrevision selbst nicht ersichtlich, daß, abgesehen von den hier auszuschließen-den Verkäufen an die Gemeinde Kriftel, im Jahre 1963 Grundstücke in einer den enteigneten Grundstücken entsprechenden Lage für einen Preis unter 12,50 DM je qm gehandelt worden seien» Nur auf diese Weise könnte sie aber geltend machen, daß das Berufungsgericht mit den von ihm beigezogenen Vergleichsobjekten zu Lasten der Heben der Sache liegt schließlich die Rüge der Anschlußrevision, auch die allgemeine Erwägung des Berufungsgerichts, daß sich die vom Gutachter ermittelten Werte "im Rahmen einer kontinuierlichen und statistisch zu belegenden Preisentwicklung” halten würden, kann nicht genügen» Die Anschlußrevision übersieht hierbei, daß das Berufungsgericht mit dieser Erwägung nicht etwa seine Wertermittlung begründet, sondern mit ihr nur zu dem Ausdruck gebracht hat, daß seine aus den festgestellten Tatsachen gewonnene Überzeugung auch mit der allgemeinen Preis ent Wicklung im Einklang stehe» Wenn die Anschlußrevision aber meint, selbst wenn man die vom Berufungsgericht angeführte Preisentwicklung auch für die weitere Zeit von 1963 bis April 1964 berücksichtigen wollte, dann sei dem durch eine Anhebung des Betrages von 9Ö50 DM auf 11 DM weitgehend Rechnung getragen, so enthält dieses Vorbringen nichts anderes als das Ansinnen einer dem Revisionsgericht verschlossenen neuen Schätzung des Verkehrswertes »