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BGH · III ZR 282/51

Gericht: BGH · Aktenzeichen: III ZR 282/51

träges der' Schluss' gezogen'vieröen, dass die lit lif^#^^.i|,g^^fäh^ehöeniii'aUehf ailsi-.ixiso\tDitiauf#eige3iei Gefahr handelten, als: ■ F i e s' e r ^ ; J u ä t X z^anl§|^||®l|Jgp als lirkundsbeamter der Geschäftsstelle o R:)BhRKi age ?SI Iliffi v 'Die Klägerin macht,als Sozialversicherungsträgerin die <vnech § ^ 1542 RVQ .auf ^sie -übergegangenen' Insprliebe der Hinterbliebenen des...am. 1947 tödlich verun--glückten Empfangschefs Eranz gegen den Beklagten j geltend, der nach-ihrem.Vortrag den'Unfalltod - fahrlässig verursacht hair*-'-DerBeklagte war damals, bei . Kraftrad,' welches, mit einem auf der :i rechten;Seite ' angebrachten Peiwagen ausge-. der-Empfangschef im -den' Unfali:-selbst::nicht Sähr-genommen. ihn unmittelbar nach-, der :der vBakl Be BB;;;:deddr age ved bait nid®^ . vieil der Beklagte keine --Gegenleistung--erhalten sollte.-unc! ein Auftrarsverhäl-tnis mit der Begründung, die Bahrt sei nicht - vorher-vereinbart .;geY>esen, sondern von1 Beklagten anlässlich.' eines Verwarteten - Besuchs zu dem..' -. Kittagessen auf- Bitten-'des'-' ihm "befreunde ten Herrn Big--nals -zugesagt-viorden,\der _ Beklagte habe-'auch seine Ar---Sendungen selbst trsgehV.so,llen° j keitsfahrt, _ aus der-/es eine ^Haftung '-nur unter'dem-Ge.- greift, verkennt'sie-augenscheinlich den Gedankengang fl»sT'-RprufDnssgerichtSo Aus dem Mangel-einer; vertrag- ü er j Be klagt etM d e r ;D unk e klagte' % ira :;Dä af § ilcehrs unf kann; nae ted dass das Berufungsgericht -seiner "berzeugung .Ausdruck geben will, die Bhelsute- , "Sie sind - trotzdem nicht etwa.-bemüht gewesen, den ;.; Beklagten vom tlkoholgenuss abzuhaltanj sondern sie .haben sieli-”selbst.;in einen Zustand -schwerer le des Alkoholgehasses' wie der Fahrweise des Beklagten nicht mehr' möglich war. wurde der Schluss, auf einen' Haft'imgsfereicht nur’mit' der Begründung verneint, der Fahrer habe nicht den .lindruck eines Betrunkenen- gemacht ? selbst zu dem rrinken aufgefordert * da; er noch etwas vertragen könne« liier 'war cie Fahrt;unter - den geschilderten Umständen sngetfeten norden .-..-aus. den ^Schluss gezogen hat/'die Eheleute PflHHI h'ätten.den-7/i-llen zu dem Ausschluss der Haftung für leichte. Fahrlässigkeit -gehabt und hätten ihn auch dem- Beklagteja_.,gegenü'ber/'duüich fihrl?erha.ltenl zu erkennen gegeben! Diese;tatsächliche'Feststellung führt zu dem.lrgebniSj. dass^die'Eheleute BlMHRBI insoweit auf eigene Uefa.hr gehandelt haben/Für den Kreis-der danach von einer" - Haftung -ausgeschlossenen-.Gefahren kommt „es., dann .aber entgegen derUieinung/dsr {Klägerin.nicht, darauf an, ob die .für den eingetretenen'hUnfall ..des .Fahrers ur--sächliche leichte- Fahrlässigkeit -des' Fahrers /äuf."den Al-' koholgenuss zurückzuführen ist,oder nicht«FDfe von/der Klägerin gewünschte "-Einschränkung würde zu/dem nicht vertretbaren, Ergebnis führen, dass in'einem solchen. fall dicht auf Alkoholgenuss .zurückzuführen ist//dass also dieser Alkoholgehuss' und"sein© Ursächlichkeit, für den Unfall die I.aftung'Bes'Fahrers einschr^nken und' nicht erweitern'-vsürda« / '' 3; Ob die Eheleute' -Bj von''der für den Beklagten; .Die Frage ,des.-x;fn£f:u&s®^^ Te.eht£.:bew;:.der:.Ä^^ fast zwangsläufig ergebende,...and in der zmeiten., ms ^nz dann..torgebrach.te, barsteXiang des.Ünf.............in^ 3er Revision kann darin nicht gefolgt werden, dass das Berufungsgericht seine'Verpflichtung verletzt hätte. /arid nach der Entscheidung vom 17= 'September./ (HIV-i§3iy 55), kann - " d es ha lb ” eine, grobe nachlässig-keit 11 regelmässig” nicht v;of‘ Ausübung .des'-Pragerechts - • festgestellt -werden»- Eierrsieht .nun das' Berufungsgericht, die -grobe .hacKlhssigkeit -darin, • dass die Klägerin-'ihre * ‘ ,j Klage in-dei-ersten Ins,-tanz/ganz.'auf Beklagten gestützt, also, die .jjeizt. gebracht,, dass das Berufungsgericht .'seiner Entscheidung adsschiiesslich-'cliesen Umstand .zugrunde gelegt hat, und das' I£e visions ge rieht -hat die" Möglichkeit • ■ zur Prüfung, ob ln der Ehescheidung. :ein Eschtsirrtum ent- ■ halten istü Unerörtert ist-hur -die ;Frage 'geblieben, welche Gründe die-Klägerin für diesen 7/ebhsel in ihrer Stel- ■ .stützte ,7er fahr ans rüge dann-erheblich sein,, wenn die in' lass zu einer anderweiten; Entscheidung oder doch.-zur An» der . auch ^ihre, Ausf ajar ungen liber den -wahren Hergang beruhen aber nur' auf Vermutungen und • blieben sind, geben zu Laste» der Klägerin,» „ - . y ::;~»%2S3Da:ä:hier» ac hf able* Arigr.itfiaider;ifEe yis i onsige g eaid asiBe rufungsurteil ungerechtfertigt sind, so yar sie-mit der ' sich aus § 97 ZPO ergebenden ICostenfolge .zurlickzuweiseno

Zitierte Normen: § 97 ZPO
dijBerufungsgericht®<^

Volltext der Entscheidung

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träges der' Schluss' gezogen'vieröen, dass die lit lif^#^^.i|,g^^fäh^ehöeniii'aUehf ailsi-.ixiso\tDitiauf#eige3iei Gefahr
 handelten, als:
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Aktenzeichen: III ZR 282/51
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■ F i e s' e r ^ ; J u ä t X z^anl§|^||®l|Jgp als lirkundsbeamter der Geschäftsstelle o

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v 'Die Klägerin macht,als Sozialversicherungsträgerin die <vnech § ^ 1542 RVQ .auf ^sie -übergegangenen' Insprliebe der Hinterbliebenen des...am. 22.-. November. 1947 tödlich verun--glückten Empfangschefs Eranz	gegen	den	Beklagten	j
geltend, der nach-ihrem.Vortrag den'Unfalltod - fahrlässig verursacht hair*-'-DerBeklagte war damals, bei . der---französischen Dienststelle Service . Social-Centre du a^tdem|^®®BB(BP Lof’, als „Empfangschef, tätig; 'er fuhr an Unfalls tag, .von, 'dort .mit- - seinem. Kraftrad,' welches, mit einem auf der :i rechten;Seite ' angebrachten Peiwagen ausge-. S't a ft e f J|§	j§|f|S;S^
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einen entgeltlichen ;feefördenangsvertrag '.deshalb.' aus, ■-. . vieil der Beklagte keine --Gegenleistung--erhalten sollte.-unc! ein Auftrarsverhäl-tnis mit der Begründung, die Bahrt sei nicht - vorher-vereinbart .;geY>esen, sondern von1 Beklagten anlässlich.' eines Verwarteten - Besuchs zu dem..' -. Kittagessen auf- Bitten-'des'-' ihm "befreunde ten Herrn Big--nals -zugesagt-viorden,\der _ Beklagte habe-'auch seine Ar---Sendungen selbst trsgehV.so,llen° ;fiäraus SiCbliesst das - ' ' Berufungsgericht ;aujfrVeine,r;au^serverträgliche .Gefällig- . j keitsfahrt, _ aus der-/es eine ^Haftung '-nur unter'dem-Ge.-	'	-;
siohtsrunkt'der'AunerlaubtensKandlVg.^be^aht(3 6), -Bs \ folgert weiter, (S.-.S),, 4aV-damit eine<-auch inur - still- - J schvieigerde Vereinbarung über einen--AusSchluss - der Haftung ‘entfalle t”es. meint -'aber.,- die Eheleute	hätten
 die Bahrt, soweit 'eineVVhädigong durch.leichte Fahrlas-s i gke i i, d e s - Pe klagteh - in ’ Be tr acht -kommen' könnt e, - auf
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liehen Grundlage hat .das- Berufungsgericht, gerade zu-fellenll^ie I pefif.il>
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wurde der Schluss, auf einen' Haft'imgsfereicht nur’mit' der Begründung verneint, der Fahrer habe nicht den .lindruck eines Betrunkenen- gemacht ? -deh -Verunglückte habe ihn.---, selbst zu dem rrinken aufgefordert * da; er noch etwas vertragen könne« liier 'war cie Fahrt;unter - den geschilderten Umständen sngetfeten norden .-..-aus. denen' das Beruf unsere- ' rieht ohne Rechts irr tum. den ^Schluss gezogen hat/'die Eheleute PflHHI h'ätten.den-7/i-llen zu dem Ausschluss der Haftung für leichte. Fahrlässigkeit -gehabt und hätten ihn auch dem- Beklagteja_.,gegenü'ber/'duüich fihrl?erha.ltenl zu erkennen gegeben! Diese;tatsächliche'Feststellung führt zu dem.lrgebniSj. dass^die'Eheleute BlMHRBI insoweit auf eigene Uefa.hr gehandelt haben/Für den Kreis-der danach von einer" - Haftung -ausgeschlossenen-.Gefahren kommt „es., dann .aber entgegen derUieinung/dsr {Klägerin.nicht, darauf an, ob die .für den eingetretenen'hUnfall ..des .Fahrers ur--sächliche leichte- Fahrlässigkeit -des' Fahrers /äuf. "den Al-' koholgenuss zurückzuführen ist,oder nicht«FDfe von/der Klägerin gewünschte "-Einschränkung würde zu/dem nicht vertretbaren, Ergebnis führen, dass in'einem solchen. Falle der Verletzte'nur dann Ansprüche hättejWenn der'Un- . fall dicht auf Alkoholgenuss .zurückzuführen ist//dass also dieser Alkoholgehuss' und"sein© Ursächlichkeit, für den Unfall die I.aftung'Bes'Fahrers einschr^nken und' nicht erweitern'-vsürda« /	''
3; Ob die Eheleute' -Bj
 von''der für den Beklagten;
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Tatsachen hinreichend "f estzust9llen<, 'Es ist zwar richtig
 äass ein3';:\£ö$chöf'Msts-tellung;erforäerlich ist (-PiV j 1923, lll^S ,¥ariaEspr :.I930?;:83; =|HRB-1931, 55/-'~
2875^J).> /arid nach der Entscheidung vom 17= 'September./ - /	;
1930 . (HIV-i§3iy 55), kann - " d es ha lb ” eine, grobe nachlässig-keit 11 regelmässig” nicht v;of‘ Ausübung .des'-Pragerechts - • festgestellt -werden»- Eierrsieht .nun das' Berufungsgericht, die -grobe .hacKlhssigkeit -darin, • dass die Klägerin-'ihre * ‘ ,j Klage in-dei-ersten Ins,-tanz/ganz.'auf ,die Darstellung-', de ? Beklagten gestützt, also, die .jjeizt. gegebene 'wesentliche andere Barstellung-nicht .vorgebracht , hat» '.;T)amit ist klar' 7 soa Ausdruck., gebracht,, dass das Berufungsgericht .'seiner Entscheidung adsschiiesslich-'cliesen Umstand .zugrunde gelegt hat, und das' I£e visions ge rieht -hat die" Möglichkeit • ■ zur Prüfung, ob ln der Ehescheidung. :ein Eschtsirrtum ent- ■ halten istü Unerörtert ist-hur -die ;Frage 'geblieben, welche Gründe die-Klägerin für diesen 7/ebhsel in ihrer Stel- ■
.stützte ,7er fahr ans rüge dann-erheblich sein,, wenn die in' lass zu einer anderweiten; Entscheidung oder doch.-zur An»
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unwahrscheinlich sei j,. auch ^ihre, Ausf ajar ungen liber den -wahren Hergang beruhen aber nur' auf Vermutungen und •
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