BGH · III ZR 277/88 vom 25.10.1990
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PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Krohn, die Richter Dr. Engelhardt, Dr. Werp, Dr. Rinne und die Richterin Dr. Deppert am 25. gemäß § 554 b Abs. 1 ZPO in der Auslegung durch das Bundesverfassungsgericht (Beschluß vom 11. Die Revision des Klägers gegen das Urteil des 15. Der Kläger trägt die Kosten des Revisionsverfahrens (§ 97 Abs. 1 ZPO) . BGB vorliege und es jedenfalls an der nach § 761 BGB erforderlichen Schriftform fehle, oder ob die dagegen von der Revision erhobenen Einwendungen durchgreifen . Der Kläger hat geltend gemacht, die 1984 vereinbarten streitigen Zahlungen, die er als schriftlich versprochene Leibrente ansieht, seien als Ausgleich der Nachteile gedacht gewesen, die er in der Vergangenheit, nämlich im Zusammenhang mit dem 1981 erfolgten Konkurs seines Verlages, erlitten habe, dessen Betrieb die Beklagte praktisch fortführe. Einen Zusammenhang der vereinbarten Zahlungen mit einer vom Kläger noch zu erbringenden Tätigkeit als freier Mitarbeiter der Beklagten hat der Kläger in Abrede gestellt; auch die Revision nimmt eine solche Verbindung nicht an. Ein unentgeltliches Leibrentenversprechen bedarf aber nicht nur der Schi'iftform des § 761 BGB, sondern nach § 518 BGB notarieller Beurkundung (allg. Eine Heilung dieses Formmangels (§ 518 Abs. 2 BGB) ist hinsichtlich der mit der Klage verlangten (Teil-)Beträge nicht eingetreten.