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BGH

Gericht: BGH

Für die Amtliche Sammlung! GrundG Art 34; BGB §§ 839 ? tri eb e s iah., einer Sehieu'sa Üistr eihi | eik i'der; Verkehr s—" 'siehe rungspf.licJkph^ die:"Bundesrepublik Beutschl : und ; S ch iffahrts d i rektion in Beklagte, 33erufungabeklagte und Revisionsbeklagte hat; der III., Zivilsenat des Bundesgerichtshofs auf die mündliche Verhandlung vom 9<= Februar 1956 unter Mitwirkung des SenatspräsidepS^ Br^ ider Bundes- r.ichuer Br„: Pagehdarml Weber und Drc Beyer für;;Recht erkanntp; Auf die;:Reyisionldebi Urteil des , /. 17° März 1954 im Kostenpunkt und' insoweit; aufgehoben als die Klage '.’abgewiesen worden ist,. In diesem Umfang' wird die Sachei^zuri anderweiten Verhandlung und Ent-;, Scheidung; auch über die Kosten der Revision ? tu tor geschlossen und mit der■Ent1eerung begonnen« Die Schaltung führte\ d:eri;ersf1 s das :Wasser den erforderlichen Tiefstand erreicht hatte, beauftragte den ;:dih^ebend^ni:§®l|ye^ K0HI entfernte sichzutreie rtltl^ schaltete versehentlich falsch und öffnete nicht das Unter- tilff tor, sondern die Qbertorschützeu Dadurch strömten rasch erheb li ehe,::¥as|s!;fme:i|g^ ein VerBShuldenlMestSepif^ für if das die Beklagte aus schuldhafter Verletzung ißrerlgTerkehrs-' sioherungspflicht und aus Vertrag zu haften habe« ff ; f Sie Ist/ der:;:.:lüfflssu^ für den die Beklagte 1 nur t nach § 839t BS;B in Verblödung rmit|;4rttM GrundG- einzustehen habe i i>anili"iehtfalleiaherlhacM ^83;9- Abs 1 Satz 2 BGB die -ffft. ;;;müß-te::;hsdh sthf^ ■ nach § 823 ' BGB / eine schulden eines Organs nicht vorliegt und ■ dÜÜ^-'^Bekl'üfie : den. IlSllffSÄ:f^e®:;;-i:iü^|'äh|rag::• eht'sprochen „ Auf die Anspruch ■ und''daß. -9^dÖü;^c^^lidbe^ Die • Haftung <.der :.:hf klügtehlf ühlct enf che rung der Ansicht;, daß die Bedienung der , SöhleüsclA^ der - Beklagten, gehöre:,Ü.d er en |Haf tun|h der Verweisung .‘auf . aus derbBr^ebuägi'vbn^^ Ge^bÄren und: der Vereinbarung eines GerichtsständeSf: hierfür ergebe „ ff wenn■ der Träger ffer .Verkehr ssi che rungspf licht .,di;^ Rahmen der öff entlichen ‘.Verwaltung (hcheitsreehtj ich) genüger willofDazu: bedürft et, es aber eines ausdrücklichen Grgänisations- der iReJIleÄ / :gesamten Betrieb 1dieses Kanals einschließlich der Verkehrs- ; siclierüi^hhohe Deshalb läßt sich für d ie s eii^ih^W^r ef hpau^^ i Reichs - :;' Die; Haffüng der Mhkfagtehv|st' vielmehr nach bürger- ":iv aa}t Dabhihishieihe Haf thng; aus : Yertrag:,- :wie sie der Kläger annehmen-;mll/P' allerdings nicht anzunehmen. Neckars./und seinergyertraglieher Grund.lage er- :.|||§ :folgen .so llfPh:iersichtlich. von' .der //.: der Stundung diesef/fAbgabe^ Stuttgart als Gerichts- s t and best immt worden ist» De nn d ies e Best immun g' beruht auf ./////€:; /g Art VI11 aaO, in tern ausgesprochen ; daß das Verfahren ;u#.z/:gt der Abgabenerhebung, dhrch dievAüsfUhrungsbeStimmungen,.: werdeniDie :^'gsA>exi^.wie die Beklagte un-nDestrit£enl§i|drge.f;n||pi^^ und >des Betriebes; e:s|lj|ijfd^^ ein auf Gewinn gerichtetes oder sich selbst tragendes UnternehmenD hatj um eine sichere Bedienung der Schleuse zu gewährteisten Baß das der Fall war, hat sie bisher nicht hinreichend i dar^i’afifigfi^ dar- ' Organisationsmängel seitens der Beklagten zurückzuführen.' \ Auch ■ hierzu fe.k.||:Väst an ■■ den; ■ erforderlichen Bestste 11 urigenc :* Es "wird ;vinsb'esb|iäe^5no;öii/tuiprüf en und fesfzustellen sein f ?: ob nicht schon ein Mange] darin zu sehen ist, daß die . in § 9 Ziff'5: der Mlgemeaneh::: Bienstanweisung auch verge sehe3 auf suheben und di|e|f|f ® jb.e£#äor^eifjen Verhandlung uiid Fntschei dung,;; auch über die Kosten der Revision, an das B er uf^ungsgEr ip®tll||®c^ - Pr ozeßbevollmächtigter s Rechtsanwalt Br wird das Urteil vom 9-= Februar 1956 gemäß § 319 ZPO wie folgt berichtigt? Im Barbestand auf Seite 3 Zeile 7 der Urteilsausferti gung muß es heißens ge gen die Bundesrepublik Beutschland, vert Wasser- und Schiffahrtsdirekticn in Beklagte,- Berufungsbeklagte und Revisionsbeklagte; und in Zeile 8 statt "der Beklagtenrichtig "des Klägers"

BGBd®BrKlägerVerhandlung^

Volltext der Entscheidung

Für.das Nachschlagewerk! Für die Amtliche Sammlung!

Gesetz?
GrundG Art 34; BGB §§ 839 ? 831. 823 j 3%^ S:9
Rechtssat2Die :rich^igöi;B:u^	Überwachung	des Be- /
tri eb e s iah., einer Sehieu'sa Üistr eihi | eik i'der; Verkehr s—" 'siehe rungspf.licJkph^	kanaiil§
sierteny:;:|'.lußlauiv desrNe:c;lcara...;:nach> bürgerlichreentliehen . Grund si|f 1 eiyg	in.:/der	-B edi enungt'Üer'Ü
S chle u s|n ;idf|Ü i/up/si;^	i che rung spf lieht ige'',,::
/Band e	|	|ü8Xl’jÜ
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|rt c d es - BGH., voiai^Gü;I^h||aa#||||^	^^^Sr|isr|iiSiS
I_ZK 255/54
'Verkündet
 Vebruar 1956 Vieser
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zangestellten rkundsbeamter • eschäftsstelle
-1-di e : aa; V ' oeii kl^B's
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alaJKläger"!üyiBerl^üngsl;iägl:rin 'undi ' - Pro ze floevollmäeht igte|;|aiRe;c^

vertreten durch die Wasser-
die:"Bundesrepublik Beutschl : und ; S ch iffahrts d i rektion in
 Beklagte, 33erufungabeklagte und Revisionsbeklagte
 hat; der III., Zivilsenat des Bundesgerichtshofs auf die mündliche Verhandlung vom 9<= Februar 1956 unter Mitwirkung des SenatspräsidepS^	Br^	ider Bundes-
r.ichuer Br„: Pagehdarml	Weber und Drc Beyer
 für;;Recht erkanntp;
Auf die;:Reyisionldebi	Urteil	des	,
l o . Zivilsenats :;desiÖberiandbigeri:chts Karlsruhe vom. /. 17° März 1954 im Kostenpunkt und' insoweit; aufgehoben als die Klage '.’abgewiesen worden ist,. In diesem Umfang' wird die Sachei^zuri anderweiten Verhandlung und Ent-;, Scheidung; auch über die Kosten der Revision ? an das;; Berufungsgericht zurückverv/iesen*
Vc ha 1 e cht s weg er:
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VIII,i: mit dem :KabMl®ai^
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 in die Schleüs'hßlcämiiief :;;efngefalÄfeh warei^	.	tu
 tor geschlossen und mit der■Ent1eerung begonnen« Die Schaltung führte\ d:eri;ersf1 s das :Wasser den erforderlichen Tiefstand erreicht hatte, beauftragte den ;:dih^ebend^ni:§®l|ye^
BFntertpri' zu Xöff nentundM^
K0HI entfernte sichzutreie rtltl^ schaltete versehentlich falsch und öffnete nicht das Unter- tilff tor, sondern die Qbertorschützeu Dadurch strömten rasch erheb li ehe,::¥as|s!;fme:i|g^
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zu verurterlMfifl^ie	auf	;	'
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 das die Beklagte aus schuldhafter Verletzung ißrerlgTerkehrs-' sioherungspflicht und aus Vertrag zu haften habe«	ff	;	f
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Sie Ist/ der:;:.:lüfflssu^	Sdhleusenbeir^	ziut-^hoheits--	i
recht 11 chenfWirküngSliereicii;^ gehöre ? für den die Beklagte 1 nur t nach § 839t BS;B in Verblödung rmit|;4rttM GrundG- einzustehen habe i i>anili"iehtfalleiaherlhacM ^83;9- Abs 1 Satz 2 BGB die -ffft.
Scfiajikncgh^	Schiffseigner!
von' de^l'E'ä.sicover siphckü^Ät^	:iword eh Ast.<, Vim übrigen
;;;müß-te::;hsdh sthf^	■ nach § 823 ' BGB /	eine
;:l|$hä$fhhe.^	weil	das Ver-
schulden eines Organs nicht vorliegt und ■ dÜÜ^-'^Bekl'üfie : den. ■

IlSllffSÄ:f^e®:;;-i:iü^|'äh|rag::• eht'sprochen „ Auf die
 Anspruch
..in IHÜhe -;:::}^:;S:pfl^®g|||||0::;::JI^||||fp|L:g;eri^'e	-Uloicigeri;:.!
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wenn■ der Träger ffer .Verkehr ssi che rungspf licht .,di;^
Rahmen der öff entlichen ‘.Verwaltung (hcheitsreehtj ich) genüger willofDazu: bedürft et, es aber eines ausdrücklichen Grgänisations-
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Ee:ihlföhihü|p^	e;sl äu|h^
Ihrd<|s't sye;|Kaft.a,y5db^s(^'ä:e"3pn i^ein -:
:gesamten Betrieb 1dieses Kanals einschließlich der Verkehrs- ; siclierüi^hhohe	Deshalb	läßt
 sich für d ie s eii^ih^W^r ef hpau^^	i Reichs	-
gerichts vhibh^^	a$sM^
0;:; ;h>Dh^	sihh;:;däher; mf t■;.'Rer ivon ihm
■|j^ebenen;;:B'egrühS^	de s :
Klägers nachO§lS|y:yhK	;	sei	$	:
nihfih::hufrach|y^
'.;	:;'	Die; Haffüng der Mhkfagtehv|st' vielmehr nach bürger-
liehrechtlicheni&rund;sätzäniznbenr feilen^ ihi:. ■: i
":iv aa}t Dabhihishieihe Haf thng; aus : Yertrag:,- :wie sie der Kläger annehmen-;mll/P' allerdings nicht anzunehmen. Die Be- ".■:'
nutzung feiner /hem Verlfe^	öffentlichen	Anlage
 schafft grunä^fzlihh noch, keine vertragliche Beziehung zwischen den Beteiligtendie:.Benutzung de;sfkän	|1
Neckars./und seinergyertraglieher Grund.lage er- :.|||§ :folgen .so llfPh:iersichtlich. ImZGelenteil^^fitfZ/J ZD ietBönutzuhp/hör/ilöi®^
von' .der	//.: /||||
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'Inder uhg/3h3|heptS|®§hg^	■ / ■;:31K:
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'§'V^4,/Z&l)|i32t::aaö||s::uhd^	g/gt/f/ff
 droht sind /gMt'fd|f ' Auf-:v h/.ggf§|f f äslsuhggh&l^&egpsf^^
/den Ausführung^';e$$:ii^
Abgaben auf deigf|:ahhitzs	i.;.gzg,.u||fgtf
lEeichsyerkOlif sbl/at_t/:1ftli|||’ /fhPi Slrei^^	sich aus	;Jf!g/:
der Stundung diesef/fAbgabe^	Stuttgart als	Gerichts-
s t and best immt worden ist» De nn d ies e Best immun g' beruht auf ./////€:; /g Art VI11 aaO, in tern ausgesprochen	;	daß	das	Verfahren	;u#.z/:gt
 der Abgabenerhebung, dhrch dievAüsfUhrungsbeStimmungen,.: geregelt wirdj- dann:-kännZ/hbor;; eine auf Grund dieser Aüsfüh- ■nr-r rungsbeStimmungen vörgenoiafene Festlegung eines Gerichts- ■ /,.////'g^ Standes nicht als eine privatrechtliche Vereinbarung Zange sehen :/|/
werdeniDie :^'gsA>exi^.wie die Beklagte un-nDestrit£enl§i|drge.f;n||pi^^	und
>des Betriebes; e:s|lj|ijfd^^	ein	auf Gewinn
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tÄflllHWlillliillB^	85	ln:	BGB' ;
: -Z:\d;5|^rniiSJi^PMic• Haftungvnach. § 83' .:J|x|in|h£l:2|I§r<a^	.
;;ffier:p|n^
hatj um eine sichere Bedienung der Schleuse zu gewährteisten Baß das der Fall war, hat sie bisher nicht hinreichend i dar^i’afifigfi^	dar-	'
;.zuif|h5;t^^	bisher|h®Sen:	liiläß	.
; zu' 'Beausf^	Esl-mUß	v
:uhdlfi#:w||esenierforderlichen Vorkenntni sse .und l||us^nhia||^^
;-:erfpr<f erlichen	vor^ daß	er
 hinsichtlich dieser Tätigkeit nicht nur belehrt , sondern "’auclrtr el^eimäßig 5 uf ärwahh't; uwbrüe®^
eitlr ^B.ehdTnfällfur^
Organisationsmängel seitens der Beklagten zurückzuführen.' \ Auch ■ hierzu fe.k.||:Väst an ■■ den; ■ erforderlichen Bestste 11 urigenc :* Es "wird ;vinsb'esb|iäe^5no;öii/tuiprüf en und fesfzustellen sein f ?: ob nicht schon ein Mange] darin zu sehen ist, daß die .	,1
Schleuse nur mit zwei Kann besetzt war; denn aus einer■
dies.
in § 9 Ziff'5: der Mlgemeaneh::: Bienstanweisung auch verge sehe3
ist - dielSclileusei^	vermeidenden	vorüber-
gehenden jVerhinderung' eines'Schieusenheamten 'nur mil: einem Kann;häserhzit^	;■ istideshalltzu;j:prüfeni: oh durch ent- 1.
spr e chendei Be 1 eli|un|§h::I^^
trägeihf wprdengjQ^	etwaiergehend^
zu ,hegegnen|i^^
im-, ^all^^^inerJJ;r|linä:eig^
Z i	e r: :h re SiS'enwer s ungglleii^
zu .verha^Jfiffiäg-ijr©^^
daß:,':''dehf§;elieiise^	-.nderl^
wer den;	Miß grif £eX. Zü^erme,iden;o •. ".; 1
■: isr&iie|i|^
Vor	i:i;st|i;dajlf Hr	eine	a
?e]ii'gri§;|§lt^	|i
ge:tro::|fieni^|rieä|Ignh^	Folgen .
umgehend ? und
-:; lii ;'Sirpt	e n	e ntig'e n ^ -tä aiB;
ent spre chende;ige:f:igh^	sondern
 es.: müShh^	gelmäßigVlll ':1||
und-' söhgi.äi:llg*' t./;?i|||i	’	gl
s £R;e vlhi dn	ohne die erf or d erlichen Fe s f hf el'l1yngelf nth®W;^.p rH'e Hä	;	ä^.s ,t|;: c- d a. s_-clJ 30 i: «'i	1
auf suheben und di|e|f|f ® jb.e£#äor^eifjen Verhandlung uiid Fntschei dung,;; auch über die Kosten der Revision, an das B er uf^ungsgEr ip®tll||®c^
® 5 if p;: Ä|lf
d c beig , verhindert, zu unter-
Dr.Geiger
 Rietschel
Dr. Weber
S^öllBfffeJh-
Ill ZB 255/54-
Beschluß
 in Sachen
 des in H
Klägerin, Berufungskiäger-in und Revisionsklägerin;
- Prozeßbevollnächtigtert Rechtsanwalt Profc Br,
- Pr ozeßbevollmächtigter s Rechtsanwalt Br
 wird das Urteil vom 9-= Februar 1956 gemäß § 319 ZPO wie folgt berichtigt?
Im Barbestand auf Seite 3 Zeile 7 der Urteilsausferti gung muß es heißens
 ge gen
 die Bundesrepublik Beutschland, vert Wasser- und Schiffahrtsdirekticn in
 Beklagte,- Berufungsbeklagte und Revisionsbeklagte;
statt "dem Klageantrag entsprochen-,! richtig "die Klage abgewiesen,"
und in Zeile 8
statt "der Beklagtenrichtig "des Klägers"
Karlsruhe, den 5? Juni 1956 Bundesgerichtshof - III, Zivilsenat
 Pr„ Geiger Br, Pagendarm
 Br, Weber
 Eietschel
Br, Beyer