BGH · III ZR 217/96 vom 26.06.1997
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PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Juni 1997 durch den Vorsitzenden Richter Dr. Rinne, die Richter Streck, Schlick, Dörr und die Richterin Ambrosius beschlossen: Juni 1996 - 9 U 2/96 - wird angenommen, soweit in diesem Urteil auch über Ansprüche des Klägers aus eigenem Recht entschieden worden ist; im übrigen wird die Revision nicht angenommen. Gründe Soweit in dem angefochtenen Urteil über einen Anspruch Rechtssache keine grundsätzliche Bedeutung und die Revision des Klägers im Ergebnis auch keine Aussicht auf Erfolg. Insbesondere trifft es nicht zu, daß, wie die Revision geltend macht, in der Beseitigung eines Erstattungsanspruchs der Altlastensanierungsgesellschaft gegen den Sanierungsverantwortlichen nach § 24 HAbfAG a.F. durch die Bestimmungen des am 21. Durch diese Neuregelung werden dem Träger der Altlastensanierung keineswegs ersatzlos Ansprüche genommen: Während nämlich nach dem früheren Recht der Träger der Altlastensanierung - abgesehen von der Vorfinanzierung der Sanierungsmaßnahmen aus dem Hessischen Landeshaushalt - auf Erstattungsansprüche gegen den Sanierungsverantwortlichen angewiesen war, ist durch das neue Recht eine unmittelbare - auch Aufwendungsersatzansprüche auslösende - Rechtsbeziehung des Trägers der Altlastensanierung zu dem Land Hessen (öffentlich-rechtliches Auftragsverhältnis, § 14 Abs. 1 HAltlastG) begründet worden. Die Rechtsposition des Trägers der Altlastensanierung ist also nicht verschlechtert, sondern eher verbessert worden.