BGH · III ZR 216/82
Originalentscheidung als PDF
PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Rinne und die Richter Dr. Engelhardt, Dr. Werp, Dr. Wurm und Dr. Deppert am 23. Februar 1989, mit dem das beklagte Land nach §717 Abs. 2 ZPO Zahlung von 9.068 DM nebst Zinsen begehrt hat, wird der Gegenstandswert nicht erhöht. Der Anspruch aus § 717 Abs. 2 ZPO ist im Umfang der beigetriebenen oder zur Abwendung der Beitreibung gezahlten Beträge nur das Spiegelbild des dem Kläger zuerkannten Zahlungsanspruchs; in dieser Höhe zuzüglich Zinsen und Kosten erhöht er den Streitwert nicht (vgl. Den Antrag auf Zahlung von 9.068 DM nebst Zinsen hat das revisionsbeklagte Land lediglich darauf gestützt, daß es aufgrund des oberlandesgerichtlichen Grund- und Teilurteils vom 12. Ersatz eines zusätzlichen, ihm infolge der Zahlung entstandenen Schadens, dessen Geltendmachung den Gegenstandswert erhöhen könnte, hat das Land nicht verlangt.