BGH · III ZR 212/61
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PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
In Sachen Versicherungs-AG in F| vertreten durch den Klägerin, Berufungsklägerin und Revisionsklägerin, - Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Br gegen die Bundesrepublik Beutschland, vertreten durch die Oberfinanzdirektion in Nürnberg, Beklagte, Berufungsbeklagte und Revisionsbeklagte, Ber Streitv/ert der Revision setzt sich zusammen aus dem bezifferten Leistungsantrag über 1 665,49 BM und dem Wert dos daneben von der Klägerin verfolgten 3efreiungsancpruchsP Letzterer kann, auch soweit er als Ausgleichsanspruch eines Gesamtschuldners gegen einen Mitschuldnor geltend gemacht wird, nicht nach § 15 Abs«3 GKG bewertet werden« Benn auch bei einem Ausgleichsanspruch handelt es sich um einen besonderen Anspruch, der sich von dem Schadensersatzanspruch im AußenVerhältnis gegen den Schädiger nicht nur rechtlich, sondern auch - was zu Unrecht verneint worden ist; man denke nur an die Frage der Mitschuld - seinem wirtschaftlichen Gehalt nach unterscheidet« Noch weniger ist § 13 Abs«3 GKG anwendbar, insofern der Befreiungsanspruch nicht als Aus-gloichsanspruch eingeklagt, sondern als ein Anspruch auf Ersatz des der Firma in Form einer Belastung ihres Vermögens mit Verbindlichkeiten zugefügten Schadens verfolgt werden sollte« Ber Befreiungsanspruch ist vielmehr (vgl.§ 9 ZPO) in Höhe der zwölfeinhalbfachen Jahresbeträge der vollen Rentenbeträge, von denen Befreiung begehrt wird (vgl.