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BGH · III ZR 202/12

Gericht: BGH · Aktenzeichen: III ZR 202/12

Die Gehörsrüge der Kläger gegen den Senatsbeschluss vom 14. 1 Die Anhörungsrüge der Kläger ist nicht begründet. 2 Der Senat hat in der dem angegriffenen Beschluss zugrunde liegenden Beratung das Vorbringen der Nichtzulassungsbeschwerde - und insoweit auch die nunmehr im Schriftsatz vom 7. Von einer weiteren Begründung wird abgesehen; die Gerichte sind nicht verpflichtet, alle Einzelpunkte des Parteivortrags in den Gründen der Entscheidung ausdrücklich zu bescheiden.

Zitierte Normen: § 321a ZPO
AnhörungsrügeSchlickgründenBegründungKläger

Volltext der Entscheidung

BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
III ZR 202/12
vom 27. Juni 2013 in dem Rechtsstreit
 Der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 27. Juni 2013 durch den Vizepräsidenten Schlick und die Richter Dr. Herrmann, Wöstmann, Hucke und Seiters
 beschlossen:
Die Gehörsrüge der Kläger gegen den Senatsbeschluss vom 14. Mai 2013 wird zurückgewiesen.
Die Kläger haben die Kosten des Rügeverfahrens zu tragen.
Gründe:
1	Die	Anhörungsrüge	der Kläger ist nicht begründet.
2	Der	Senat	hat	in	der	dem angegriffenen Beschluss zugrunde liegenden Beratung das
 Vorbringen der Nichtzulassungsbeschwerde - und insoweit auch die nunmehr im Schriftsatz vom 7. Juni 2013 erneut angesprochenen Rügen - in vollem Umfang berücksichtigt, geprüft und für nicht durchgreifend erachtet. Von einer weiteren Begründung wird abgesehen; die Gerichte sind nicht verpflichtet, alle Einzelpunkte des Parteivortrags in den Gründen der Entscheidung ausdrücklich zu bescheiden. Dies gilt auch für die Entscheidung über die Anhörungsrüge gemäß § 321a ZPO (BVerfG NJW 2011, 1497 Rn. 24). Gründe, die ausnahmsweise eine Begründung des die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision zurückweisenden Beschlusses nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG, 1. Senat 3. Kammer, Beschluss vom 29. September 2010 - 1 BvR 2649/06) erfordern würden, liegen nicht vor.
Schlick	Herrmann	Wöstmann
 Hucke
Seiters
 Vorinstanzen:
LG Coburg, Entscheidung vom 16.02.2010 -11 0 480/09 -OLG Bamberg, Entscheidung vom 29.05.2012 - 5 U 44/10 -