BGH · III ZR 177/85 vom 27.11.1986
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PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Krohn und die Richter Kroner, Boujong, Dr. Halstenberg und Dr. Rinne am 27. 1. Ohne Rechtsfehler schließt das Berufungsgericht aus den vom Beklagten bis zu dem Jahre 1982 (also mehr als 8 Jahre nach Übernahme der Mithaftung durch die Klägerin) erbrachten Zins- und Tilgungsleistungen sowie aus seinen "Er-klärungen im Scheidungsverfahren" auf eine "zu demindest konkludente" Vereinbarung der Parteien, wonach das von der WestLB gewährte Hypothekendarlehen im Innenverhältnis allein vom Beklagten bedient werden sollte. Was mit den "Erklärungen im Scheidungsverfahren" gemeint ist, ergibt sich aus dem landgerichtlichen Urteil, auf welches das Berufungsgericht wiederholt - auch im Zusammenhang mit der festgestellten Vereinbarung - Bezug nimmt. Danach hat der Beklagte vor dem Familiengericht erklärt, "daß es sich insoweit um Altschulden handelt, für die er aufzukommen habe". Daraus war indessen angesichts der vom Beklagten geleisteten Zahlungen nicht zwingend zu folgern, daß die Parteien keine vom Regelfall des § 426 Abs. 1 Satz 1 BGB abweichende Bestimmung getroffen hätten oder eine entsprechende Vereinbarung jedenfalls nicht festzustellen sei. 2. Auf die vom Bundesgerichtshof in BGHZ 87, 265 ff dargelegten Grundsätze kann der Beklagte sich schon deswegen nicht mit Erfolg berufen, weil er die Zins- und Tilgungsleistungen auch nach der Trennung der Parteien (1978) und nach Erhebung der Scheidungsklage (1981) bis zu dem 1.