BGH · III ZR 173/88 vom 29.06.1989
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PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Krohn und die Richter Kroner, Dr. Halstenberg, Dr. Werp und Dr. Rinne am 29. 1. Vergeblich rügt die Revision, das Berufungsgericht habe nicht fehlerfrei festgestellt, daß zwischen den Parteien ein Darlehensvertrag über 46.694,11 DM und 96.694,11 DM geschlossen worden sei. Das Berufungsgericht hat aufgrund der Beweisaufnahme die Überzeugung gewonnen, zwischen dem Zeugen Carl Heinz gHB| als Bevollmächtigten der Beklagten und dem Zeugen Carl Otto G^^ als (gesetzlichen) Vertreter der Klägerin sei Einverständnis darüber erzielt worden, daß die genannten Beträge vom Konto der Beklagten auf die Konten ihrer Mitgesellschafter und M^|^ überwiesen werden sollten. Auch soweit die Revision in den Feststellungen des Berufungsgerichts einen Verstoß gegen den Beibringungsgrundsatz sehen will und die Nichtberücksichtigung des Verwandtschaftsverhältnisses der Beteiligten im Rahmen der Beweiswürdigung rügt, kann sie nicht durchdringen; von einer näheren Begründung wird gemäß § 565 a ZPO abgesehen. 2. Ohne Erfolg bleibt auch die Rüge, Carl Heinz G^m habe mit der zu 1.erörterten Darlehensaufnahme zugunsten der Mitgesellschafter und MfHI die ihm von der Beklagten erteilte Vollmacht mißbraucht; das müsse sich die Klägerin entgegenhalten lassen, weil Carl Heinz damals ihr Kom- Die Revision verkennt, daß Carl Heinz bei Abschluß des Darlehensvertrags nur als Vertreter der Beklagten handelte, während die Klägerin hierbei - entsprechend der ständigen internen Geschäftsverteilung zwischen den beiden persönlich haftenden Gesellschaftern -durch Carl Otto G^[^ vertreten wurde.