BGH · III ZR 172/79 vom 07.02.1980
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PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Gründe Das Berufungsgericht hat den Wert der Beschwer der Klägerin auf 24.600 DM festgesetzt. Die Klägerin hat das Berufungsurteil mit dem Rechtsmittel der Revision angefochten und beantragt, den Wert der Beschwer auf 49.200 DM festzusetzen. Der erkennende Senat ist hier zwar an die Wertfestsetzung des Berufungsgerichts nicht gebunden (vgl. Der Wert der Beschwer der Klägerin als Rechtsmittelklägerin bemißt sich danach, inwieweit der rechtskraftfähige Inhalt des Berufungsurteils von ihrem Begehren zu ihrem Nachteil abweicht (vgl. Der Beklagte hat die Klageforderung ausweislich des Tatbestandes des Berufungsurteils, dessen Berichtigung nicht beantragt worden ist, in erster Linie mit dem Einwand bekämpft, der Klägerin stehe ein Ausgleichsanspruch schon deshalb nicht zu, weil sie noch nicht die Hälfte der Gesamtverbindlichkeit beglichen habe (Bü 11); lediglich hilfsweise hat er mit Gegenansprüchen aufgerechnet• Das Berufungsgericht hat, wie die Entscheidungsgründe seines Urteils ergeben, das Verteidigungsvorbringen des Beklagten auch im Sinne einer Leugnung des Klageanspruchs und einer Hilfsaufrechnung gewürdigt (BU 15» 16). Der Wert der Beschwer richtet sich hier nicht nach der für den Streitwert geltenden Vorschrift des § 19 Abs.3 GKG, die eine Zusammenrechnung von Forderung und Gegenforderung vorsieht. Für die Berechnung des Werts der Beschwer kommt eine derartige Zusammenrechnung nur in Betracht, wenn der Beschwerdeführer in doppelter Hinsicht beschwert ist (Schwab/Rosenberg ZPR 12. Die Klägerin ist jedoch nicht dadurch beschwert, daß die Voraussetzungen ihres Klageanspruchs nan sich" bejaht wurden (vgl. gestaltung für die Berechnung der Beschwer des Klägers Forderung und Gegenforderung nicht zu addieren sind (Stein/Jonas/Grunsky ZPO 20.