BGH · III ZR 164/66 vom 28.09.1967
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3undesbauG § 161; ZPO § 6 Der Streitwert eines in einer Baulandsache gestellten Antrags auf gerichtliche Entscheidung, die die Enteignungsbehörde zur Einleitung des Enteignungsverfahrens verpflichten soll, wird durch den Wert des Grundstücks, das enteignet werden soll, bestimmte Freie und Hansestadt Bezirksamt Ai als Gemeinde, als Eigentümer, Rechtsanwälte Prof, und Br« fli Br, .Der III, Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 28o September 1967 unter Mitwirkung des Senatspräsidenten Dr. Pagendarm sowie der Bundesrichter I)r. Ein Antrag, die Snteignungsbehörde zur Einleitung des Enteignungsverfahrens zu verpflichten, v/ie er hier gestellt ist, zielt seinem sachlichen Gehalt nach auf die Enteignung des Grundstücks und ist nicht wesensverschieden von einem Antrag auf Einleitung des Enteignungsverfahrens, der als solcher in aller Regel den Antrag auf Ausspruch der Enteignung in sich schließt * Die Ablehnung eines Antrags auf Einleitung des Enteignungsverfahrens oder des Antrags, die Enteignungsbehörde zur Enteignung zu verpflichten, hat für den Enteignungsantragsteller die gleiche Auswirkung v/ie der in dem eingeleiteten Enteignungsverfahren ergehende Ausspruch, daß der Enteignungsantrag abgelehnt werdeo Der hier gestellte Antrag ist daher v/ie ein Antrag auf Ausspruch der Enteignung zu bewerten Der Streit aber, ob der Eigentümer sein Eigentum im Wege der Enteignung hergeben muß, steht einem Streit, der eine Klage auf Auflassung