BGH · III ZR 162/80 vom 15.05.1981
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Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Prof. Das Berufungsgericht hat rechtsbedenkenfrei ein Rechtsschutzbedürfnis des Antragstellers an der Vollstreckbarerklärung des Schiedsspruchs vom 1. Es hat auch berücksichtigt, daß aus prozeßwirtschaftlichen Gründen nach Abschluß des schiedsgerichtlichen Verfahrens entstandene Einwendungen bereits im Vollstreckbarkeitsverfahren berücksichtigt werden können, weil es nicht erst zur ZwangsvollStreckung kommen soll, wenn schon feststeht, daß sie unzulässig sein wird. Auf welchem Wege das bei einem Schiedsspruch mit nur feststellendem Charakter zu geschehen hat, braucht jetzt nicht geklärt zu werden, weil die in Betracht kommenden Einwendungen des Antragsgegners nicht geeignet sind, das im Schiedsspruch bestätigte Recht des Antragstellers, seinen Sohn in den Unternehmen der Schiedsvertragsparteien ausbilden zu lassen, in Frage zu stellen. Dieses Recht ist mindestens nicht ohne weiteres dadurch entfallen, daß der Sohn inzwischen anderswo tätig ist; denn der Antragsgegner behauptet nicht, der Sohn des Antragstellers habe auf eine Ausbildung in den Unternehmen der Schiedsvertragsparteien verzichtet. Die inzwischen vom Antragsteller mit dem Ziel ein-geleiteten Verfahren, den Antragsgegner als Geschäftsführer und Gesellschafter aus den Unternehmen auszuschließen, betreffen nicht zu dem Schiedsspruch gehörende Fragen.