BGH · III ZR 156/85 vom 14.07.1987
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Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Krohn und die Richter Kroner, Boujong, Dr. Halstenberg und Dr. Werp am 14. Das Berufungsgericht hat den Beklagten ohne Rechtsirrtum durch Vorbehaltsurteil zur Duldung der Zwangsvollstreckung verurteilt. Dem steht weder entgegen, daß die durch die Grundschuld gesicherten Forderungen nicht fällig sind, noch verstößt die Klägerin mit der Geltendmachung des dinglichen Anspruchs gegen Treu und Glauben. Es kann dahinstehen, ob den von der Revision angegriffenen Ausführungen des Berufungsgerichts zu § 273 BGB und § 18 KWG in vollem Umfang zu folgen ist. Das Berufungsgericht hat jedenfalls im Ergebnis rechtsfehlerfrei eine Verpflichtung der Klägerin, die Bauspardarlehen aus den zugeteilten Kurzläufer-Verträgen an den Beklagten auszuzahlen, verneint. Angesichts der wiederholten und erheblichen Zahlungsrückstände des Beklagten bei der Bedienung sowohl der Altdarlehen wie der Zwischenkredite durfte die Klägerin eine weitere Darlehensauszahlung davon abhängig machen, daß der Beklagte ihr seine wirtschaftlichen Verhältnisse und insbesondere sein Einkommen zuverlässig nachwies. Dem Beklagten kann im Hinblick auf sein Zahlungsverhalten gegenüber der Klägerin, das zu zahlreichen Mahnungen und auch schon zu einer Kündigung geführt hatte, nicht darin gefolgt werden, daß die Hinweise auf seine berufliche Stellung als Rechtsanwalt und die Belege über Darlehensgewährungen durch andere Kreditinstitute ausreichten.