BGH · III ZR 134/82 vom 24.03.1983
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Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Krohn und die Richter Dr. Tidow, Kröner, Boujong und Dr. Scholz-Hoppe am 24. Die Revision der Beklagten gegen das Urteil des 10. Diese Feststellung wird namentlich durch das Sachverständigengutachten in dem Beweissicherungsverfahren bestätigt, wonach eine fundierte Überprüfung des Kanals auf Bergschäden in durchflossenem Zustand nicht möglich war, sondern die Freilegung des Kanals erforderte. Da diese Freilegung vor Juli 1978 nicht stattgefunden hatte und der Klägerin auch nicht allein zur Feststellung der Schadensursache und des Umfangs etwaiger Bergschäden eine so aufwendige Untersuchung zuzu demuten war, ist die Verjährungsfrist nicht bereits mehr als drei Jahre vor Klageerhebung in Lauf gesetzt worden. Bei dieser Rechtslage kann offen bleiben, ob die Verjährung nicht außerdem aus dem Rechtsgedanken des § 852 Abs. 2 BGB durch die zwischen den Parteien schwebenden Verhandlungen gehemmt worden war.