BGH · III ZR 132/89 vom 27.09.1990
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Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Krohn, die Richter Dr. Engelhardt, Dr. Werp, Dr. Rinne und die Richterin Dr. Deppert am 27. Die Revision des Beklagten gegen das Urteil des 8. Der Beklagte trägt die Kosten des Revisionsverfahrens (§ 97 Abs. 1 ZPO) . Auch wenn den Beklagten, wie die Revision geltend macht, gegenüber dem Kläger keine umfassende Beratungspflicht hinsichtlich aller den wirtschaftlichen Erfolg der Kapitalanlage betreffenden Umstände traf, so war er als mit der Abwicklung des Geschäfts beauftragter und bevollmächtigter Treuhänder doch verpflichtet, den Kläger vor Ausführung des Auftrags und Gebrauchmachen von der Vollmacht auf die ihm wenn nicht von Anfang an bekannte, so doch rechtzeitig vorher bekanntgewordene erhebliche Differenz zwischen den zu erwartenden tatsächlichen Mieteinnahmen aus dem zu erwerbenden Objekt und den im Prospekt angegebenen Mieteinnahmen hinzuweisen. Von einem konkreten Wissensvorsprung des Beklagten gegenüber dem Kläger ist das Berufungsgericht ohne Rechtsirrtum ausgegangen. Die von der Revision erhobenen Verfahrensrügen hat der Senat geprüft und nicht für durchgreifend erachtet.