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BGH · III ZR 132/08

Gericht: BGH · Aktenzeichen: III ZR 132/08

Februar 2009 durch den Vorsitzenden Richter Schlick und die Richter Dr. Herrmann, Wöstmann, Hucke und Seiters beschlossen: Die Anhörungsrüge der Klägerin gegen das Urteil des Senats vom 18. Gerade mit dem von ihr als zentral angesehenen Vortrag, wonach es wegen stets die Klage abweisender Entscheidungen von Instanzgerichten "geradezu unmöglich" gewesen sei, Ansprüche auf Rückerstattung der im Rahmen eines Schenkkreises geleisteten Zahlungen durchzusetzen, hat sich der Senat im Einzelnen auseinandergesetzt. Denn diese Kenntnis konnte der Senat nach dem unstreitigen Sachverhalt und den getroffenen tatsächlichen Feststellungen des Berufungsgerichts ohne weiteres zugrunde legen.

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Volltext der Entscheidung

BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
III ZR 132/08
vom 26. Februar 2009 in dem Rechtsstreit
 
Der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 26. Februar 2009 durch den Vorsitzenden Richter Schlick und die Richter Dr. Herrmann, Wöstmann, Hucke und Seiters
 beschlossen:
Die Anhörungsrüge der Klägerin gegen das Urteil des Senats vom 18. Dezember 2008 wird zurückgewiesen.
Die Klägerin hat die Kosten des Rügeverfahrens zu tragen.
Gründe:
1	Die Anhörungsrüge der Klägerin ist zulässig, jedoch nicht begründet.
2	Der Senat hat ihr gesamtes, als übergangen gerügtes Vorbringen berücksichtigt und gewürdigt. Gerade mit dem von ihr als zentral angesehenen Vortrag, wonach es wegen stets die Klage abweisender Entscheidungen von Instanzgerichten "geradezu unmöglich" gewesen sei, Ansprüche auf Rückerstattung der im Rahmen eines Schenkkreises geleisteten Zahlungen durchzusetzen, hat sich der Senat im Einzelnen auseinandergesetzt. Auch wenn die vorgenommene rechtliche Bewertung nicht mit der Rechtsauffassung der Klägerin übereinstimmt, ergibt sich daraus keine Verletzung ihres Anspruches auf Gewährung rechtlichen Gehörs (vgl. BVerfGE 64, 1, 12).
 
3	Soweit	die	Klägerin	anführt,	ihr	sei	zu	Unrecht Kenntnis der Funktions-
weise des Schneeballsystems bereits zu dem Zeitpunkt ihrer Zahlung an den Beklagten im Juni oder Juli 2003 unterstellt worden, ist auch dies unbegründet. Denn diese Kenntnis konnte der Senat nach dem unstreitigen Sachverhalt und den getroffenen tatsächlichen Feststellungen des Berufungsgerichts ohne weiteres zugrunde legen. Dass dabei beachtlicher Sachvortrag der Klägerin unberücksichtigt geblieben sein könnte, ist von der Revision nicht gerügt worden.
Schlick	Herrmann	Wöstmann
 Hucke
Seiters
 Vorinstanzen:
AG Bonn, Entscheidung vom 16.01.2008 - 12 C 2/07 -LG Bonn, Entscheidung vom 14.05.2008 - 5 S 58/08 -