BGH · III ZR 127/84 vom 25.04.1985
Originalentscheidung als PDF
PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Krohn und die Richter Dr. Tidow, Boujong, Dr. Engelhardt und Dr. Werp am 25. gemäß § 554 b Abs. 1 ZPO in der Auslegung durch das Bundesverfassungsgericht (Beschluß vom 11. Der Nebenintervenient trägt die Kosten des Revisionsverfahrens und die durch die Nebenintervention verursachten Kosten (§§ 97 Abs.1, 101 ZPO). Die von der Revision aufgeworfene Frage, ob ein kausaler Anerkenntnisvertrag auch für nur möglich gehaltene Einwendungen des Anerkennenden gegenüber demjenigen Das Berufungsgericht ist von den in der Rechtsprechung entwickelten Grundsätzen über die Wirkung eines deklaratorischen Anerkenntnisses ausgegangen. Insbesondere hat es nicht, wie die Revision meint, eine für den Ausschluß aller Einwendungen zur Höhe der Gebührenforderungen der Beklagten sprechende Vermutung zu Grunde gelegt. Die Feststellung des Inhalts eines Anerkenntnisses und seine Auslegung sind im wesentlichen Aufgaben des Tatrichters (BGH Urteile vom 13. Krohn Tidow Boujong Richter Dr.Engelhardt Werp hat Urlaub und kann daher nicht unterschreiben.