BGH · III ZR 119/52
Originalentscheidung als PDF
PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
p.echtssatzs Die Zulassungsstei'le hat die Pflicht, Sendung des Kraftfahrzeugbriefes an d: stelle für Nachrichten über Kraftfahr5 Übereinstimmung der technischen Daten vor Über-e Sammel-euge die im Brief und am Fahrzeug zu überprüfen« Die Pflicht, der Sarnmelstelle die richtigen technischen Daten mitzuteilen, ist eine Amtspflicht, die der Zulassungsstelle den Eigentümern abhanden'bekommener Kraftfahrzeuge als Dritten im Sinne des § 839 BGB gegenüber obliegto Aktenzeichens III ZR 119/52 hat der III „ Zivilsenat des Bundesgerichtshofs auf die mündliche Verhandlung vom 12« Oktober 1953 unter Mitwirkung des Senatspräsidenten Prof, Br„Geiger und der Bundesrichter X>r, Pagendarm, Dr„ Weber, Dr„ Wo 1 any und Dr, Hußlä. Die Ehefrau des Klägers war Eigentümerin eines Last-aftwagens Daimler-Benz mit der Fahfgestellnummer 6 606 408o Dieser Wagen ist im Jahre 1945 von einer ese, auf der er abgestellt war, verschwunden; Sie hatte Verlust des Wagens bei der.Sammelsteile für Nachrichten r Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeugführer bei der Verwal-g für Verkehr des Vereinigten Wirtschaftsgebietes in W gemeldet =' Mit Schreiben vom 27» Oktober 1949 wurde ie benachrichtigt,• daß »nach den bisherigen Feststellungen» in Daimler-Benz-LKW mit der gleichen Fahrgestellnummer nd der Motornummer 306 555 588 bei der Kraftfahrzeugzu- UflHBi, geführt werde In dem reiben heisst es weiters »Wir stellen anheim, die Rechts-haltnlsse unmittelbar mit dem -jetzigen Besitzer zu klä-ühd' ; sich- b'eitfe unter Vorlage dieses " Schreibens die oben bezeichnete Zulassungsstelle zu wenden»,, Mit ehreiben vom 6„ November 1949 machte der Kläger LttNHMHHl egenüber das Eigentum seiner Ehefrau geltend, erklärte sich zu einer gütlichen Regelung bereit und bat um Vorschlag is zu dem 15, November 1949» Am 7, November 1949 beantragte Beifügung des 'bisherigen Schriftwechsels, diese gen sobald als möglich an einen Anwalt in E geben, damit dieser sich der Sache annehm ein könne Schreiben vom 10« November 1949? Lastkraftwagen von einem Sachverständigen des Da überwachühgsäiftts überprüft und daß die Eigentum se geklärt seien, da die Fahrgestellnummer mit Wen Übereinstimme» einen entsprechenden Berich das Strässehyerkehrsamt0RMit Schreiben vom 2 5, 1945;. Am gleichen Tage e erhielt Rechtsanwalt Dr.v.'ThVM von dem Gerichtsvollzie-- ■ her, den er mit der Vollstreckung der einstweiligen Verfügung beauftragt hatte,. November 1949» Daraus ergab sich, daß der ;; Gerichtsvollzieher die Vollstreckung eingestellt hatte, j;-:-weil EMMI durch Vorlage des Kraftfahrzeugbriefes ~ nachgewiesen hatte, dass sein Wägen die Pahrgestellnummer R, 306 606 4/68 habe und deshalb mit dem herauszugebenden f: Fahrzeug nicht Vientisch sei. 1949 nahm der Kläger die Klage zurück und verzichtete auf die Rechte aus der einstweiligen Verfügung. Durch Be-/ Schluss des Amtsgerichts ÜKii vom 22, Dezember 1949 wur-r den die Kosten des einstweiligen Verfügungsverfahrens und ibder Klage dem Kläger auferlegt. Der Kläger macht geltend, Beamte des landratsamtes ElMMMf hätten sich bei der Ausstellung des Kraftfahrzeugbriefes 'für KIMMMNMi Tagen einer Amtspflichtverletzung schuldig gemacht, indem sie in diesem Brief eine falsche Pahrgestellnummer - nämlich die des Wagens der Ehefrau ■des Klägers - eingetragen hätten. Oktober 1949 habe er der Meinung fsein müssen,- daß EMMI den Wagen seiner Frau fahre. Gegen dieses Urteil richtet sich die Revision des i Klägers * mit der er seinen Klageantrag weiter verfolgt. -Das beklagte Land beantragt, die Revision zurückzuweisen Int s cheidungsgründe Die Revision rügt die Annahme des Berufungsgerichts, der Kläger ha.be durch ihm anzurechnendes eigenes Verschul den den ihm entstandenen Schaden so überwiegend verursach daß er ihn, trotz schuldhafter Amtspflichtverletzung von Beamten, für die das beklagte Land zu haften habe, selbst tragen müsse. 2p Auch wenn der abhandengekommene'Wägen de; Eri® des Klägers mit dem RHMi1 sehen Wagen identiscM* #<v» iJ ".äV; if , :t 1 igglatt wäre, sei nicht sicher gewesen, daß das Eigentum n|®H Ehefrau des Klägers zugestanden habe» Es seien n Zusammenbruch vielfach abhandengekornmene,' dann als^M los äüfgefundene Fahrzeuge von der Militärre'gieruri^S von deutschen Dienststellen mit der w _ r* eine andere Motornummer gehabt habe als der Wagen frau des Klägers, hätte Anlass zu Zweifeln an der.-lH geben müssen» kW Dessen Bitte um Fristverlängerung in Schreiben vom 14« .November 1949 sei' gereclrcfertig' ^gewesen, und der Kläger hätte • vorn 15, November 1949 noch die zehn Tage abwärten müssen, ..innerhalb deren dieser ein amtliches Gutachten darüber beizubringen zugesagt habe» daß sein Wagen nicht derselbe sei wie der abhandengekommene Wagen der Ehefrau des Klägers. Das sei umso weniger bedenklich gewesen, als Reinhardt auf den Brief des Klägers vom 6, November 1949 unverzüglich geantwortet, .diesen selbst am 15.November 1949 lauf ge such", und dabei, wie der Kläger seinem Rechtsanwalt iii Daraus, daß das Amtsgericht SM die beantragte einstweilige Verfügung erlassen habe, ergebe sich nicht, daß der Verfügungsantrag gerechtfertigt gewesen sei. ob die Verfügung zu Recht erlassen worden sei, sei nicht nachzuprüfen, von Bedeutung sei lediglich, ob der Kläger Veranlassung hatte, schon am 15« oder 17» November 1949 einen solchen Antrag zu stellen» Das sei zu. 6, Reinhardt habe schon mit Schreiben vom 22« November H;'1949 Rechtsanwalt Dr„v„ 1 WNU und den Kläger benachrichtigt, g.-daß die Eigentumsverhältnisse geklärt seien und daß das Strassenverk ehrsamt entsprechenden Der Bandraf’ von/, ’habe auch mit her an Rechtsanwalt Dr.v.Ti 4MMMK di e wahre Sachl stellt; und der Gerichtsvollzieher habe schon her 1349 die Sicherstellung des RORIMNMMi'sehen gelehnt; weil ihm der berichtigte Kraftfahrzeug gelegt worden war* Bei dieser Sachlage habe kein zur Einreichung der Herausgabeklage bestanden* sie habe keinen Wagen mit der Fahrges 306 606 408' an die Marineverwaltung geliefert; k der Kläger nicht.berufend Diese Auskünfte hätte direkte Schlüsse zugeiassen» Hätte Rechtsanwalt muss .eine Auskunft vom Strassenverkehrsamt beige würde er sich schon am 18, oder 19, November von ren Sachlage einwandfrei haben überzeugen können zweckmässigen Massnahmen sein müsse der Kläger gegen s 8* Der Kläger könne sich auc daß ihm eine Frist von zwei Wochen zur mageerne setzt worden sei; denn diese Fristsetzung habe e durch die von ihm erwirkte einstweilige. Verfügun lasst* Die Frist sei erst am 1* Dezember' 1949 ab Am 22o November 1949 sei Rechtsanwalt Dr,v,T von der Nachprüfung des Esehen Wagens d Technische Üherwachungsamt unterrichtet gewesen. ' I) i e R s v i s i cn b e s t r e i t e t, daß die Ma s 3nahm eh des p Klägers und seiner Anwälte übereilt und unzweckmässig !• wären und dass diese schuldhaft gehandelt hätten. Ihren j$ Ausführungen ist in den wesentlichen Punkten zuzustimmen Rem Kläger und seinen Anwälten kann der Vorwurf schuldhaften Verhaltens nur dann gemacht werden, wenn sie hei ihrem Vergehen die erforderliche Sorgfalt außer acht ]lessen und sich damit selbst Schaden zufügten * Die Prüfung des Tatbestands unter diesem Gesichtspunkt ergibt folgendes Auszugehen ist davon, wie sich die Dinge in den ver schiedenen Zeitpunkten ihrer Tätigkeit oder Untätigkeit dem Klager und seinen Rechtsanwälten darstellten, Zu 1)% Für den Kläger stand fest, daß der Wagen seiner Frau gestohlen worden war„ Er erfuhr, daß ein Wagen gleichen Fabrikates mit derselben Fahrgestellnummer für ] flMHMHI .zugelassen worden war„Daß die Sammelstelle in ihrem Schrei Iben vom 27» November 1949 von "bisherigen” Feststellungen schrieb, brauchte dem Kläger keinen Anlass zu der Annahme zu geben, die Nunmernangaben seien nur vorläufig„ Er konnte die Einschränkung "bisherige" auf die Klärung der Eigentumsverhältnisse beziehen» I;Metor nach der Mitteilung der Sammelstelle eine andere ||Hurainer hatte als der Motor des Wagens seiner Frau, brauchte Iden Kläger nicht stutzig zu machen» Es ist Erfahrungstat-|;sache, daß Motoren ausgewechselt werden und daß das gerade :. Zu 4)s Es ist begreiflich, daß sich der Kläger ni^^HH Rechtsanwalt Br»v.ThBBBB, an den Dr AVeflMHMHH Auftrag des Klägers weitergegeben hatte, ent sehtoßtlll zu einem Antrag auf einstweilige Verfügung, den dp||| 17c November 1949 persönlich beim Amtsgericht Sflfl reichte» Er wusste dabei noch ntohts davon, daß RflMlil am 15c November 1949 beim Kläger gewesen war, wieloM Zn 5)z Dem Berufungsgericht ist zuzustimmen, wenn es ausführt, daß der Besuch BiMHMHMI beim Kläger am 3.5» November 1949 diesem Anlass gab, zunächst keine Schritte weiter zu unternehmen, vielmehr abzuwarten, ob BHHMB sein Versprechen eInhalten werde, die Eigentumsverhältnisse an seinem Wagen hinnen 10 Tagen, d.h. bis zu dem 25. Der Kläger hat sich insoweit aber auch, von seinem Standpunkt.aus gesehen, zweckmässig verhalten, Er gab RflBBBflfli ein Schreiben an das landrat samt mit, in dem er unter Hinweis auf 1 W— Versprechen bat die beantragten Sicherungsmassnahmen zurückzustellen; und er beruhigte sich dabei, daß 3 MMWK erklärt hatte, er Dr.W wmmmmmm in Verbindung setzen. Das Berufungsgericht meint, auf dieses Versprechen habe sich der Kläger nicht verlassen dürfen. Zu 6) und 7)'" Rechtsanwalt' Dr = v„T] «MMMt erfuhr za nichts von dem Besuch P.MMHi beim Kläger, we;ljp|| entgegen seiner Zusage nicht bei Dt'.WeflBHHHHB vp"^® sprechen hatte. ber 1949 gab ihm Kenntnis von dem, was sich, am her is 1 flHHHi abgespielt hatte» Diesem Brief Eindruck gemacht hatte und daß der Kläger im Ver&9H auf dessen Zusage, binnen 10 Tagen ein lut ach ten 'hej|£, gen, die Sicherstellung des Wagens durch das Landf@^ auf gehalten hatte» Andererseits ging aus dem BrilfMffii daß MMMP* behauptet hatte, er habe den Wagen R|fl||H|| aus Marinebeständen auf einer Beutesammelstelle 1^B| wig erworben, die Fahrgestellnummer sei bei Er Kraftfahrzeugbriefes ganz willkürlich ausgewählt Recht glaubte Dry,ThflHMI nicht an den Zufall, 'ca§*jp| dabei gerade auf die Fahrgestellnummer des ges Wagens verfallen wäre» Er telegrafierte deshalb Kläger am 21» November 1949? überwachen, Am gleichen Tage bat er I IHHMMMt ilfl| teilen, wann der Sachverständige seinen Wagen beäiffiH werde, da er bei der Begutachtung zugegen sein mdJBjj besprach sich dann am 22» November 1949 mit dem G&mM Vollzieher BflMHI , der ihm erklärte, nach seiner der Verhältnisse habe in Schleswig keine Beutssa’®|SB bestanden» Daraufhin schrieb Dr,,vam 22ilH|| 1949 an den Landrät in EMNMNMI und bat um Überpr|fflB| Angaben ] ü0ie„ Zugleich wandte er sich an die m die Marine gJjHj worden sei, .war er überzeugt, daß NflQPiB Ai und das Fahrzeug im Besitz R4BBHBHI der gestohlgfS stellnummer am Wagen RflHHHHMi R/76 : amte daß bei der Ausfertigung des Kraftfahrzeugbriefes 'aal fehler Vorgelegen habe, der nunmehr berichtigt wongS* TMNMHI hatte aber immer nach Zweifel, ob nicht eiHM sciiung der Nummer am Fahrgestell des RÄBBBBBI’ schei^S vorliege, wie sein Schriftsatz vom 30= November 19mm Die Bedenken Rechtsanwalts Dr.VoThMWWI gegeUB der Mitteilung I ■NMHMB vom 22« November 1949« |9 sie in seinem Brief an RMMHMHI vom 24« November-» zu dem Ausdruck brachte, waren nicht unbegründet» E'ifH stätigung des Sachverständigen hatte dem ReinhardlH Schreiben nicht beigelegen» Es kam hinzu, daß Dr.JIH Ill Da es nach Vorstehendem nicht gerechtfertigt ist, daß die Vorderrichter die Klage unten dem Gesichtspunkt des § 254 BGB wegen überwiegenden Selbstverschuldens, des Klägers als unbegründet angesehen haben, ist zu prüfen, ob sich die angefochtenen Entscheidungen aus anderen Gründen als richtig darstellen (§ 563 ZPO)* Es kommt nunmehr darauf an, ob das Berufungsgericht die Voraussetzungen eines Amtshaftungsanspruchs mit Recht bejaht Dato Unstreitig beruhte die irreführende Mitteilung' der eile an den Kläger darauf, daß die Zulassungs-der Sammelstelle als Fahrgestellhümnier des EiBP-eben Wagens die Nummer 306 606 408 anstatt der ■ richtigen Nummer 306 606 4/68 mitgeteilt hattet Zwischen """dieser falschen Mitteilung der Zulassungssteile an die ' Sammelstelle, deren auf dieser falschen Mitteilung beruhen-Eiden, irreführenden Auskunft an den Kläger und dem Schaden, | der diesem dadurch entstanden ist, daß er im Vertrauen auf /die Richtigkeit der Mitteilung gerichtliche Schritte gegen FflHHHI unternahm, die ihn mit Kosten belasteten, besteht k ein adäquater ursächlicher Zusammenhang, weil erfahrungs-gemäss aus der Schaffung falscher Auskunftsunterlagen ge-| riehtliehe Auseinandersetzungen zwischen "den Beteiligten entstehen können. Sammets Daß der Kläger anderweit für seinen Schaden Ersatz [erlangen könnte (§ 839 Abs 1 Satz 2 BGB), ist nicht er-: sichtlich; die Maßnahmen seiner Anwälte waren, wie dar'ge liegt, gerechtfertigt, und der Sammelstelle als solcher jgfälit ein Verschulden nicht zur.last. Wie der Zulassungsstelle nach § 25 Abs 4 StVZO dem •/Eigentümer eines Kraftwagens gegenüber die Amtspflicht obiliegt, sich zur Sicherung des Eigentums hei jeder Befassung mit dem Fahrzeug den zugehörigen Brief vorlegen zu blassen (BGHZ 10, 122), so liegt ihr weiter die Amtspflicht ob; die Sammelstelie mit richtigen technischen Angaben Im ' ' ' f ■ ■ ' Da nach Vorstehendem die sonstigen Voraussetzungen Keines Amtshaftungsanspruchs nach § 839 BGB, Art 34 Gründe-m gegeben sind, kommt es nur noch darauf an, ob der Beamte der Sadassungssteile, durch dessen Versehen der Samuel-ill; stelle eine falsche Fahrgestellnummer mitgeteilt wurde, schuldhaft gehandelt hat. verse bei der Abnahme des ’ sehen Wagens, all sen Kraftfahrzeugbrief i Nr 816 826 E ausgefertigt wegen FarbaufStriches und Verschmutzung nicht f es,tgf|| werden» Es scheint demnach, als ob der Sachverstähafff Technischen Überwachungsamtes den PJBBMin* sehen Kr$ fahrzeugbrief ausgefüllt hat» Sicher ist das der Aixm vom 21» November 1949 freilich nicht zu . ; , ' , , < Kb / Vf'' ' ' '' rnm angegeben ist, während die Zulassung für Reinhardt» am 3» Januar 1949 erfolgt ist» Wm Ob die zweite Nummer auf dem Rahmen bei der Ai des Kraftfahrzeugbriefes deutlich erkennbar war, ii nicht festgestellt-worden» Möglich -wäre, daß die/ Ziffern infolge undeutlicher Einprägung statt rich falsch 08 gelesen werden konnten, so daß möglicher#) Beamten der Zulassungsstelie,• als er die Angaben im Brief mit der Nummer auf dem Fahrgestell verglich, die Abweichung entgehen konnte, ohne dass .ihm deshalb Fahrlässigkeit vorzuwerfen wäre. Eine solche könnte insbesondere dann su verneinen sein, wenn selbst der Sachverständige des Überwachungsamtes die Nummer falsch abgelesen haben sollte, was bei der Ähnlichkeit .zwischen 0 und 6^undeutlicher Einprägung ohne Verschulden möglich sein könnte * Es steht aber überhaupt nicht fest, ob die falsche Eintragung im Briefe auf schlechter Lesbarkeit der Nummer beruhtec In der Äusserung des Sachverständigen vom 21., November 1949 heißt es nämlich, es sei bei der Ausferti-gung des Briefes ein Schreibfehler entstanden. Dann aber hätte der Beamte der Zulassungsstelle bei Vergleichung der Briefeintragung mit der Nummer des Fahrgestells der Fehler bemerken können und müssen; Die Sammelsteile wäre dann nicht falseh unterrichfet worden, Bei den in tatsächlicher Hinsicht noch be ehendeh Falls'sich ergibt, daß den Beamten der-Zulassungs-Stelle, der Briefeintragung und Fahrgestellnummer zu vergleichen hatte, kein Verschulden trifft, weil er die eingeschlagene Nummer, ohne fahrlässig zu handeln, verkennen konnte,; wird zu prüfen sein; ob etwa den Sachverständigen des Technischen Überwachungsamtes ein Verschulden trifft?