BGH · III ZB 6/73 vom 04.06.1973
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Dem Beklagten wird das Armenrecht für eine sofortige Beschwerde gegen die Versagung der Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung der Berufungsbegründungsfrist verweigert, weil die beabsichtigte Rechtsverfolgung keine hinreichende Aussicht auf Erfolg bietet. Mai 1973 an den Bundesgerichtshof, mit denen er auf dem uBeschwerdeweg" und unter Berufung auf seine Armut die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die Versäumung der Berufungsbegründungsfrist entgegen der Ansicht des Oberlandesgerichts verlangt, zugleich ein Armenrechtsantrag für das Rechtsmittel der sofortigen Beschwerde zu erblicken ist. März 1973» durch den das Armenrecht für einen Antrag auf Erteilung der Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die Versäumung der Berufungsbegründungsfrist versagt wurde, seine Armut nicht mehr als Hindernis des § 233 Abs. 1 ZPO in Betracht. Damit begann aber die zweiwöchige Frist des § 234 Abs. 1 und 2 ZPO für den, nach § 238 ZPO nur durch einen beim Berufungsgericht zugelassenen Rechtsanwalt zu stellenden Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu laufen zuzüglich einer Überlegungsfrist von etwa zwei Tagen (ständige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs; vgl. Weil somit auf jeden Fall die Frist des § 234 Abs. 1 ZPO längst abgelaufen ist, bietet sein jetziger Armenrechtsantrag für eine sofortige Beschwerde zu dem Bundesgerichtshof keine Aussicht auf Erfolg.