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BGH · III ZB 87/02

Gericht: BGH · Aktenzeichen: III ZB 87/02

Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Rinne und die Richter Streck, Schlick, Dr. Kapsa und Galke am 19. Die (Rechts-)Beschwerde des Antragstellers gegen den Beschluß der 7. Dagegen wendet sich der Antragsteller mit einer Eingabe in Gestalt eines von ihm in solchen Fällen stets benutzten formularartigen Schriftstücks, das sein Begehren als "Beschwerde bzw. Auf die Anfrage des Landgerichts, ob die Eingabe, sofern sie aufrechterhalten werde, als Beschwerde oder als Rechtsbeschwerde behandelt werden solle, hat der Antragsteller erklärt, er lege "beide Rechtsmittel" ein.

Zitierte Normen: § 574 ZPO
LandgerichtsRechtsmittel19BeschwerdeBeschlußunzulässigFallProzeßkostenhilfeRechtsbeschwerde

Volltext der Entscheidung

BUNDESGERICHTSHOF
III ZB 87/02
BESCHLUSS
vom 19. Dezember 2002 in Sachen
 Antragsteller und Beschwerdeführer,
 gegen
Antragsgegner
 
Der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Rinne und die Richter Streck, Schlick, Dr. Kapsa und Galke am 19. Dezember 2002
beschlossen:
Die (Rechts-)Beschwerde des Antragstellers gegen den Beschluß der 7. Zivilkammer des Landgerichts Potsdam vom 19. August 2002 - 7 T 46/02 - wird als unzulässig verworfen.
Gründe
 Die Vorinstanzen haben dem Antragsteller Prozeßkostenhilfe für eine Klage, mit der er eine Vergütung für die Vermittlung von Telefonsex erstrebt, versagt. Dagegen wendet sich der Antragsteller mit einer Eingabe in Gestalt eines von ihm in solchen Fällen stets benutzten formularartigen Schriftstücks, das sein Begehren als "Beschwerde bzw. Widerspruch, Einspruch, allgemeines Rechtsmittel" bezeichnet. Auf die Anfrage des Landgerichts, ob die Eingabe, sofern sie aufrechterhalten werde, als Beschwerde oder als Rechtsbeschwerde behandelt werden solle, hat der Antragsteller erklärt, er lege "beide Rechtsmittel" ein.
Das Rechtsmittel ist unzulässig. Nach dem hier anzuwendenden Gesetz zur Reform des Zivilprozesses findet gegen Prozeßkostenhilfe versagende Beschlüsse des Beschwerdegerichts nur noch die Rechtsbeschwerde statt. Diese ist in solchen Fällen nur dann statthaft, wenn das Beschwerdegericht sie zugelassen hat (§ 574 Abs. 2 Nr. 2 ZPO). Daran fehlt es hier.
Auf weitere Eingaben dieser Art kann der Antragsteller einen Bescheid nicht mehr erwarten.
Rinne
 Kapsa
Streck
 Galke
Schlick