BGH · III ZB 39/89 vom 25.07.1989
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PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Ferienzivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Boujong und die Richter Dehner, Dr. Teplitzky, Dr. Werp und Dr. Henze am 25. Mai 1989 - 8 U 2088/88 - durch Sicherheitsleistung oder Hinterlegung von 1.000 DM abwenden, wenn nicht die Beklagte vor der Vollstreckung Sicherheit in derselben Höhe leistet. Gründe Der Kläger, dessen Berufung das Oberlandesgericht durch Beschluß als unzulässig verworfen hat, begehrt im Beschwerdeverfahren (SS 519 b Abs. 2, 545 Abs.1, 547 ZPO) Vollstreckungsschutz. Es erscheint dem Senat angemessen, den Kläger im Wege der einstweiligen Anordnung gemäß S 572 Abs.3 ZPO so zu stellen, als er stehen würde, wenn das Oberlandesgericht Die Kostenentscheidung des Oberlandesgerichts (§ 97 Abs. 1 ZPO), um deren Vollstreckung es geht, wäre in diesem Falle nach § 708 Nr. 10 ZPO ohne Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar erklärt, zugleich wäre nach § 711 ZPO von Amts wegen ausgesprochen worden, daß der Kläger die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung oder Hinterlegung abwenden dürfe, wenn nicht die Beklagte vor der Vollstreckung Sicherheit leiste.