BGH · III ZB 21/95 vom 28.09.1995
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Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Rinne und die Richter Dr. Engelhardt, Dr. Werp, Dr. Wurm und Schlick am 28. Die sofortige Beschwerde der Beklagten gegen den Beschluß des 15. Das Oberlandesgericht hat durch den angefochtenen Beschluß die von der Beschwerdeführerin eingelegte Berufung gegen das Teilurteil des Landgerichts vom 24. Das Landgericht hatte die Beklagte, die in der von den Klägern geführten Gemeinschaftspraxis für Anästhesie als freie Mitarbeiterin tätig gewesen ist und von den Klägern wegen Verstoßes gegen ein vertragliches Wettbewerbsverbot auf Schadensersatz in Anspruch genommen wird, durch das angefochtene Teilurteil verurteilt, den Klägern Auskunft über Abrechnungen zu er- Das Berufungsgericht hat den nach seiner Auffassung für den Wert des Beschwerdegegenstandes maßgeblichen für die Erteilung der Auskunft erforderlichen Zeit- und Kostenaufwand auf 500 DM geschätzt. Der Grundsatz, daß der Wert des Beschwerdegegenstandes (§ 511 a Abs. 1 ZPO) sich bei Auskunftsklagen nach dem für die Erteilung der Auskunft erforderlichen Zeit- und Kostenaufwand richtet (BGHZ 128, 85), gilt nicht nur in Fällen, in denen der Auskunftsanspruch aus einem»streitigen Rechtsverhältnis hergeleitet wird.