BGH · III ZB 12/86 vom 20.03.1986
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Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Krohn und die Richter Kroner, Boujong, Dr. Halstenberg und Dr. Rinne am 20. Die sofortige Beschwerde der Beklagten gegen den Beschluß des 19. Das Landgericht hat die Beklagten als Gesamtschuldner zur Zahlung von 16.133,97 DM nebst Zinsen verurteilt. Nachdem die Parteien den Rechtsstreit in Höhe von 3.557,22 DM in der Hauptsache für erledigt erklärt hatten, hat das Oberlandesgericht die Berufung der Beklagten mit der Maßgabe zurückgewiesen, daß "das angefochtene Urteil insoweit aufgehoben wird, als die Beklagten über den Betrag von 12.576,75 DM hinaus verurteilt worden sind"; weder die Urteilsformel noch die Entscheidungsgründe enthalten einen Hinweis auf den Zinsanspruch. Januar 1986 hat das Oberlandesgericht auf Antrag der Klägerin den Tenor des Urteils gemäß § 319 ZPO berichtigt, indem es hinter dem ausgeurteilten Betrag im einzelnen be-zeichnete Zinsen eingefügt hat. Dagegen richtet sich die sofortige Beschwerde der Beklagten. Zwar findet gegen den Beschluß, der eine Urteilsberichtigung wegen offenbarer Unrichtigkeit ausspricht, die sofortige Beschwerde statt (§ 319 Abs.3 ZPO). Die Auffassung der Beklagten, die sofortige Beschwerde sei hier deswegen statthaft, weil sie das Beschwerdegericht nicht zur Nachprüfung in der Sache, sondern nur zur Entscheidung der Frage veranlasse, ob "eine Unstimmigkeit zwischen Wille und Ausdruck oder ein Subsumtionsfehler” vorliege, ist mit dem eindeutigen Wortlaut des § 567 Abs.3 ZPO unvereinbar. Sie widerspricht auch dem mit der Regelung angestrebten Zweck, den Bundesgerichtshof von der Nachprüfung der sonst mit der Beschwerde anfechtbaren Entscheidungen der Oberlandesgerichte freizustellen (dazu BGH, Beschluß vom 4. Eine Ausnahme kommt nur für solche Entscheidungen in Betracht, die jeder gesetzlichen Grundlage entbehren und inhaltlich dem Gesetz fremd sind (BGH, Beschluß vom 1.