BGH · BLw 5/97 vom 24.04.1997
Originalentscheidung als PDF
PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Antragstellerin und Rechts-beschwerdeführerin, Verfahrensbevollmächtigte: Dr. Hagen und die Richter Dr. Vogt und Dr. Wenzel - gemäß § 20 Abs. 1 Nr. 4 LwVG ohne Zuziehung ehrenamtlicher Richter - Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluß des 10. Dezember 1996 wird auf Kosten der Beteiligten zu 1, die den Beteiligten zu 3 und 5 die außergerichtlichen Kosten des Rechtsbeschwerdeverfahrens zu erstatten hat, als unzulässig verworfen. Hinsichtlich des hoffreien Nachlasses ist ein Erbschein dahin erteilt, daß der Erblasser insoweit von der Beteiligten zu 2 zu 1/2 und den übrigen Beteiligten zu je 1/8 beerbt worden ist. Die Antragstellerin hat beantragt festzustellen, daß bestimmt bezeichnete Bankkonten mit einem Guthabenbestand von insgesamt 761.793,54 DM zu dem Hof gehören. Da sie vom Oberlandesgericht nicht zugelassen worden ist (§ 24 Abs. 1 LwVG) und ein Fall von § 24 Abs. 2 Nr. 2 LwVG nicht vorliegt, wäre sie nur unter den Voraussetzungen von § 24 Abs. 2 Nr. 1 LwVG zulässig (vgl. Sie benennt nicht eine Vergleichsentscheidung der in § 24 Abs. 2 Nr. 1 LwVG genannten Gerichte, von der das Beschwerdegericht mit seiner Entscheidung abgewichen sein soll, und legt auch die maßgebliche Rechtsfrage nicht dar. Die Beschwerdebegründung erschöpft sich weitgehend darin, unter Bezugnahme auf einen vom Beschwerdegericht zurückgewiesenen Antrag auf "Tatbestandsberichtigung" darzulegen, daß das Beschwerdegericht von einem falschen Sachverhalt ausgegangen sei.