BGH · BLw 25/93 vom 08.06.1993
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PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluß des 10. Die Beteiligten streiten darüber, in welcher Höhe von dem Antragsgegner an den Antragsteller noch Abfindungszahlungen nach den Eltern zu erbringen sind. Das Landwirtschaftsgericht hat dem Antragsteller 24.608,97 DM nebst Zinsen zugesprochen, das Oberlandesgericht hat den Antragsgegner zur Zahlung von 23.808,97 DM nebst Zinsen verpflichtet. Das Oberlandesgericht geht von einer unstreitigen Gesamtabfindung in Höhe von 31.650 DM aus, berücksichtigt eine Zahlung des Antragsgegners in Höhe von unstreitig 7.041,03 DM und bejaht - anders als das Landwirtschaftsgericht - noch eine aufrechenbare Forderung in Höhe von 800 DM. Im übrigen verneint es aufrechenbare Gegenansprüche des Antragsgegners auf Nutzungsentschädigung für das elterliche Wohnhaus (32 x 500 DM), Ersatz angeblich zu Unrecht vereinnahmter Pachtgelder (3.400 DM), Ersatz für angeblich unbefugt weggenommene Geräte (1.000 DM) und auf Kostenerstattung aus einem vorangegangenen Verfahren. Die Rechtsbeschwerde verweist zwar auf eine Reihe von Entscheidungen des Bundesgerichtshofes (BGHZ 75, 138; 76, 173; 39, 186; 63, 365; WM 1969, 1083, MDR 1963, 577; AgrarR 1980, 17), bleibt aber insoweit jeweils schon jede Darlegung dazu schuldig, welche konkrete Rechtsfrage von der angezogenen und von der angefochtenen Entscheidung verschieden beantwortet sein soll. Im übrigen hat das Oberlandesgericht zu keiner der zitierten Entscheidungen des Bundesgerichtshofes einen abweichenden Rechtssatz aufgestellt. Es verneint einen Anspruch auf Nutzungsentschädigung allein aus tatsächlichen Gründen, weil es den Vortrag des Antragsgegners für nicht hinreichend substantiiert und für in sich widersprüchlich hält und deshalb davon ausgehen will, daß der Antragsteller im Wohnhaus nur sporadisch übernachtet hat, so daß von einer wertmäßig zu Buche schlagenden Nutzung nicht die Rede sein könne. Mit der Zurückweisung verspäteten Vortrags (BGHZ 75, 138; 76, 173) hat das nichts zu tun, und zwar ebensowenig wie mit der bereicherungsrechtlichen Rückabwicklung nichti-