BGH · BLw 20/96 vom 04.07.1996
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Die Rechtsbeschwerde gegen den auf die mündliche Verhandlung vom 1. Zivilsenats - Senat für Landwirtschaftssachen - des Oberlandesgerichts Hamm wird auf Kosten der Antragsteller als unzulässig verworfen. Die Antragsteller sind die Kinder und Erben des im Jahr 1988 verstorbenen Gerhard des Bruders des Antragsgegners. Hiergegen wenden sich die Antragsteller mit der Rechtsbeschwerde. Da sie vom Beschwerdegericht nicht zugelassen ist (§ 24 Abs. 1 LwVG) und ein Fall von S 24 Abs. 2 Nr. 2 LwVG nicht vorliegt, wäre sie nur unter den Voraussetzungen des § 24 Abs. 2 Nr. 1 LwVG statthaft. Die Beschwerdeführer zitieren in der Beschwerdebegründung zwar eine Reihe von Entscheidungen des Bundesgerichtshofes und verschiedener Oberlandesgerichte, bleiben aber jede Darlegung dazu schuldig, welche Rechtsfrage die angefochtene Entscheidung in Abweichung von den angezogenen Entscheidungen verschieden beantwortet haben sollen. Die Beschwerdeführer machen in Wahrheit geltend, das Beschwerdegericht habe die bezeichneten Entscheidungen der genannten Gerichte nicht beachtet und damit in der Sache falsch entschieden. Die Abweichungsrechtsbeschwerde dient der Wahrung der Rechtseinheit und ist deshalb auf Fälle beschränkt, in denen das Beschwerdegericht eine andere Rechtsansicht vertritt als die Vergleichsentscheidungen (vgl. Die von der Rechtsbeschwerde erhobenen Rügen, daß das Beschwerdegericht das Testament des Erblassers nicht richtig ausgelegt habe, daß der erhöhte Viehbestand einen Abschlag vom Hofeswert nicht rechtfertige, daß der Vorempfang des Vaters der Antragsteller dem verbleibenden Hofeswert hätte hinzugerechnet werden müssen und daß der Antragsgegner mit einem Anspruch auf Erstattung der Kosten für die Beerdigung des Erblassers nicht hätte aufrechnen dürfen, machen das Rechtsmittel daher nicht zulässig und hätten nur bei Zulässigkeit der Rechtsbeschwerde geprüft werden können.