BGH · BLw 114/93 vom 21.04.1994
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BGHR; ja LwAnpG § 65; LwVG § 26 Abs. 2 Auch in Rechtsstreitigkeiten aus dem Landwirtschaftsanpassungsgesetz muß der Beschwerdeführer zur Begründung des - zugelassenen - Rechtsmittels im einzelnen darlegen, worin er eine Verletzung des materiellen und formellen Rechts sieht. Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluß des Amtsgerichts - Landwirtschaftsgericht -Döbeln vom 3. Insoweit genügt es nämlich nicht, daß das Landwirtschaftsgericht sie zugelassen hat; sie hätte außerdem in der gesetzlich vorgeschriebenen Form begründet werden müssen (§ 26 Abs. 2 LwVG). Aus der Tatsache, daß nach § 27 Abs. 1 LwVG die Rechtsbeschwerde nur auf eine für die Entscheidung ursächlich gewordene Verletzung des Gesetzes gestützt werden kann und nach § 26 Abs. 2 LwVG zu begründen ist, folgt, daß der Beschwerdeführer im einzelnen darlegen muß, worin er eine Gesetzesverletzung findet. Hält er die Entscheidung für materiell-rechtlich unrichtig, muß er daher zu dem Ausdruck bringen, welche Rechtsfrage das Instanzgericht unzutreffend beantwortet haben soll und wie sie seiner Ansicht nach zu beantworten ist (BGH, V BLw 1/58, RdL 1958, 134) . Werden die tatrichterlichen Feststellungen angegriffen, muß der Beschwerdeführer unter Bezeichnung der entsprechenden Tatsachen darlegen, aus welchen Gründen sie seiner Ansicht nach fehlerhaft getroffen wurden (Senatsbeschl. Auch die pauschale Bezugnahme auf das erstinstanzliche Vorbringen läßt nicht erkennen, worin die Antragstellerin eine Gesetzesverletzung sieht. Schrift nicht bei Gericht eingegangen ist, ist die Beschwerde mit der Kostenfolge aus § 44 LwVG als unzulässig zu verwerfen.