BGH · AnwZ (B) 8/95 vom 19.06.1995
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Antragstellers und Beschwerdeführers, gegen den Senator für Justiz und Verfassung der Freien Hansestadt Antragsgegner und Beschwerdegegner, wegen Widerrufs der Zulassung zur Rechtsanwaltschaft Der Bundesgerichtshof, Senat für AnwaltsSachen, hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Jähnke, die Richter Kutzer, Groß und Dr. van Gelder sowie die Rechtsanwälte Dr. von Hase, Dr. Müller und Dr. Kieserling aufgrund der mündlichen Verhandlung vom 19. Juni 1994, durch den die Zulassung nach § 14 Abs. 2 Nr. 8 BRAO wegen Vermögensverfalls widerrufen worden ist, gerichteten Antrag auf gerichtliche Entscheidung hat der Der Anwaltsgerichtshof hat zutreffend dargelegt, daß die Voraussetzungen des Widerrufs der Zulassung zur Rechtsanwaltschaft nach § 14 Abs. 2 Nr. 8 BRAO bei Erlaß der angefochtenen Verfügung Vorgelegen haben und mangels Darlegung durch den Antragsteller auch nicht nachträglich zweifelsfrei weggefallen sind. Mit Recht hat der Anwaltsgerichtshof in Hinblick auf die Schulden des Antragstellers und die zahlreichen gegen ihn gerichteten Vollstreckungsverfahren ausgeführt, daß seine wirtschaftlichen Verhältnisse nachhaltig und nicht nur vorübergehend zerrüttet sind. Der Antragsteller hat auch nicht dargetan, daß die Interessen der Rechtsuchenden durch den Vermögensverfall nicht gefährdet sind.