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BGH

Gericht: BGH

Der Antrag auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Klage der Antragstellerin gegen den Widerruf ihrer Zulassung zur Rechtsanwaltschaft wird als unzulässig verworfen. sung der Antragstellerin zur Rechtsanwaltschaft wegen Vermögensverfalls und ordnete zugleich die sofortige Vollziehung an. Hiergegen legte die Antragstellerin Widerspruch ein und beantragte die Aussetzung der Vollziehung. Die Antragsgegnerin wies den Widerspruch mit Bescheid vom 13. Mit der Begründung, der Anwaltsgerichtshof habe bisher über diesen Antrag nicht entschieden, hat die Antragstellerin beim Senat beantragt, die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung ihrer Klage gegen den Widerruf ihrer Zulassung zur Rechtsanwaltschaft anzuordnen. Januar 2013 - AnwZ (B) 6/12, juris Rn. 3 und vom 13.

Zitierte Normen: § 80 VwGO § 52 GKG
RechtsanwaltschaftAGHAnwZAnwaltsgerichtshofLimperg

Volltext der Entscheidung

BUNDESGERICHTSHOF
AnwZ(B) 1/16
BESCHLUSS
vom 15. März 2016
in der verwaltungsrechtlichen Anwaltssache
 wegen Widerrufs der Zulassung zur Rechtsanwaltschaft
ECU :DE: BGH:2016:150316BANWZB1.16.0
 
Der Bundesgerichtshof, Senat für Anwaltssachen, hat am 15. März 2016 durch die Präsidentin des Bundesgerichtshofs Limperg, die Richterin Roggenbuck und den Richter Seiters sowie den Rechtsanwalt Prof. Dr. Quaas und die Rechtsanwältin Schäfer
 beschlossen:
Der Antrag auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Klage der Antragstellerin gegen den Widerruf ihrer Zulassung zur Rechtsanwaltschaft wird als unzulässig verworfen.
Die Antragstellerin trägt die Kosten des Verfahrens.
Der Streitwert wird auf 12.500 € festgesetzt.
Gründe:
I.
1	Die	Antragsgegnerin	widerrief	mit	Bescheid	vom	10.	Juni	2015	die Zulas-
sung der Antragstellerin zur Rechtsanwaltschaft wegen Vermögensverfalls und ordnete zugleich die sofortige Vollziehung an. Hiergegen legte die Antragstellerin Widerspruch ein und beantragte die Aussetzung der Vollziehung. Die Antragsgegnerin wies den Widerspruch mit Bescheid vom 13. Oktober 2015 zu-
 
rück und lehnte die Aussetzung ab. Die Antragstellern erhob daraufhin Klage vor dem Anwaltsgerichtshof der Freien und Hansestadt H. und beantragte einstweiligen Rechtsschutz. Mit der Begründung, der Anwaltsgerichtshof habe bisher über diesen Antrag nicht entschieden, hat die Antragstellerin beim Senat beantragt, die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung ihrer Klage gegen den Widerruf ihrer Zulassung zur Rechtsanwaltschaft anzuordnen.
2	Der Antrag ist nicht statthaft. Nach § 112c Abs. 1 Satz 1 BRAO, § 80
Abs. 5 Satz 1 VwGO ist für den Antrag das Gericht der Hauptsache zuständig. Dies ist der Anwaltsgerichtshof, gegen dessen Entscheidung im Übrigen auch keine Beschwerde möglich wäre (Senat, Beschlüsse vom 31. Januar 2013 - AnwZ (B) 6/12, juris Rn. 3 und vom 13. Juli 2015 - AnwZ (B) 1/15, juris Rn. 2). Hierauf ist die Antragstellerin hingewiesen worden, die dessen ungeachtet ihren Antrag nicht zurückgenommen hat.
 
3	Die Kostenentscheidung beruht auf § 112c Abs. 1 Satz 1 BRAO, § 154
Abs. 1 VwGO, die Streitwertfestsetzung auf § 194 Abs. 1 Satz 1 BRAO, § 52 Abs. 1, §53 Abs. 2 Nr. 2 GKG.
Limperg	Roggenbuck	Seiters
 Quaas
Schäfer
 Vorinstanz:
AGH Hamburg, Entscheidung vom 10.06.2015 - AGH I ZU 7/15 (1/9) -