BGH · AnwZ (B) 22/80 vom 15.12.1980
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Dezember 1980 durch den Vorsitzenden Richter Dr. Vogt, die Richter Dr. Girisch, Laufhütte und Dr. Gribbohm sowie die Rechtsanwälte Siebecke, Schaefer und Dr. Weise beschlossen: Die sofortige Beschwerde des Antragstellers gegen den Beschluß des I. Der Antragsteller hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen und der Antragsgegnerin die im zweiten Rechtszug entstandenen notwendigen außergerichtlichen Auslagen zu erstatten. Der Antragsteller hat sich in drei Fällen, in denen er anderen Rechtsanwälten standeswidriges Verhalten zu seinem Nachteil vorwarf, an die zuständige Rechtsanwaltskammer, die Antragsgegnerin, gewandt und standesrechtliches Einschreiten gegen die beschuldigten Rechtsanwälte gefordert. Der Antragsteller hat gegen die ihm erteilten Bescheid« Antrag auf gerichtliche Entscheidung eingereicht, mit dem er deren Aufhebung und außerdem die Verpflichtung der Antragsgegnerin erstrebt, ihm wegen der Gestaltung einer beabsichtigten zweiten Anzeige über die Sozietätsgründung und die Änderung des Telefonanschlusses Rat und Auskunft zu geben. Nach ständiger Rechtsprechung des Senats ist die sofortige Beschwerde gegen Entscheidungen der Ehrengerichts höfe9 die - wie hier - nach § 223 Abs.3 BRAO ergangen sind nur statthaft, wenn es sich um Angelegenheiten von gleicher Schwere und Tragweite für den Betroffenen handelt, wie in d in § 42 Abs. 1 Nr. 1 - 5 BRAO genannten Fällen, d.h. wenn endgültig und unmittelbar die Existenzgrundlage des Antragstellers in seiner Eigenschaft als Rechtsanwalt oder Anwalt bewerber berührt wird (BGHZ 34, 244, 250; 42, 360, 362;