VO
LT)
O
On
ro
\—
CN
Fq
o
w
CO
CH
l-H
tM
o
5H
«
P
CD
CO
pa
p
£>
p
cd o (5
CID * j»
3 •*.3 , }
fH 11
,CJ ' /
o H
CD ^ * >. '■*
Q)
P <0
s~i
v~i
<?*
i
* -<
?♦
.,r* *
O
O
? f
r.j
r-i
o
p
A
+» « C; U * *
'. H1
(.j
v5
*»‘•4
O
f: r*4
c-*
o
o
*• *
t~*\
fj
1
Der Bundeoger.ichtohof, Senat für Anwaltcsachenf bat ln dar Sitzung; am 19* Januar 1970 unter :U Wirkung des Vizepräsidenten des Bundesgerichtshöfe 01ans&anij, der Rechtsanwälte Noolle und Br* Moosen, der Bundeerlebter BcrtElcr und Kirchhof, des Eechteanwalts Correll und des Burrdesrichters Br* Vogt
ohne mündliche Verhandlung beschloß aerij
Die Gerichtshorten des Verfahrens haben die Bartel er je zur Hälfte zu tragen*
\
Außergerichtliche Kosten werden nicht erstattet*
Der Geschfiftsvert für das Beachwordeverfabren wird auf 100*009 t&I festgesetzt*
0 r ü nä e t
» ♦
Im t-Tai 1963 beantragte der Antragsteller seine sung als Rechtsanwalt heim Amtsgericht floors und I»an
Zul&s-
ckre~.
rfcht Kleve* Bio Antragsgegnerin machte ici Gutachten ihres Vorstands geltend, die Tätigkeit des Antragstellers als SteuerhovollsiSchtigtor sei mit dexa Anwaltsberuf nicht vereinbar (§7 Nr* 6 BRÄO). Bor Antragsteller beantragte
gerichtliche Entscheidung* Der Bhrengcrichtchof wies den
Antrag zurück und stellte fest, daß der Versagungsgrund nach § 7 Kr* 8 BRAO vorliege* Der Antragsteller legto sofortige Beschwerde ein*.
Während dos Beschv/erdeverfobrens wurde er seine;« trag gemäß als Rechtsanwalt sugelacsen, nachdem er au Zulassung als SteuerbevollDächtigter versiebtet hatte
An-? sein . Br
e
erhielt von der Antragsgegnerin die Erlaubnis, die Boseieh«-
nung "Pachanv/alt für Steuerrecht* zu fuhren.
- 3
A.
Beide klärt und
Parteien hoben die Hauptsache für erledigt ex*-nur noch gegensätzliche Kostenantriige gestellt«
II.
Hachdem erklärt ist# scheiden# und EGH2 30# 19?, aufgevotferon
die Hauptsache übörelriötiusönd für erledigt hat der Smat'r.ur noch Iber die Ko at en au ent-av/ar entsprechend dein 5 91 a 2PÖ (vgl..
199). Angesichts der Zweifelhaftigkeit der ginandsütalicben Bechtsfrage# deren Bntöcböi-
düng in diene jnit Bückeicht
i Verfahren nicht ssokr erforderlich ist, und darauf# da.0 der Antragsteller di© Erledigung
der Hauptsache durch sein eigenes Verhalten herbeigeführt hat, entspricht öd der Billigkeit# daß jede Partei uio Hälfte der Gerichtehesten und ihr© eigenen außergerichtlichen Kosten trägt* Bin© Kostenerstattung au Gunsten des Antragstellers hätte bei der höchst gwelfelbafti£ec Hechte-lägeÜbrigens auch dann nicht der Billigkeit entsprochen# wenn Uber die Beschwerde au entscheiden gewesen wäre und sie Erfolg gehabt hätte (vgl* § 13 a Abs* t ßata 1 BGG)* .
■ Glana&axm
Vogt