BGH · AnwZ (B) 13/95 vom 30.10.1995
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Antragstellers und Beschwerdeführers gegen den Präsidenten des Oberlandesgerichts Hamm, vertreten durch den Generalstaatsanwalt bei dem Oberlandesgericht Hamm, Hflflfcstraße Antragsgegner und Beschwerdegegner wegen Widerrufs der Zulassung zur Rechtsanwaltschaft November 1994 hat der Antragsgegner die Zulassung des Antragstellers zur Rechtsanwaltschaft gemäß § 14 Abs. 2 Nr. 8 BRAO wegen Vermögensver- Der Anwaltsgerichtshof hat zutreffend dargelegt, daß die Voraussetzungen des Widerrufs der Zulassung zur Rechtsanwaltschaft nach § 14 Abs. 2 Nr. 8 BRAO bei Erlaß der angefochtenen Verfügung schon auf Grund der Eintragungen in das Schuldnerverzeichnis gemäß § 915 ZPO Vorgelegen haben und angesichts weiterer gegen den Antragsteller durchgeführter Vollstreckungsmaßnahmen auch nicht nachträglich zweifelsfrei weggefallen sind. Der Antragsteller hat auch nicht dargetan, daß die Interessen der Rechtsuchenden durch den - von ihm im bisherigen Verfahren nicht in Abrede gestellten - Vermögensverfall nicht gefährdet sind. Mit Recht hat der Anwaltsgerichtshof die Auffassung vertreten, daß die Behauptung des Antragstellers nicht genügt, er sei nicht als Rechtsanwalt in eigener Kanzlei, sondern nur als freier Mitarbeiter eines Rechtsanwalts tätig, wo er keinen Zugriff auf dessen Konten oder sonstwie auf Mandantengelder nehmen könne. Als zugelassener Rechtsanwalt ist der Antragsteller nicht gehindert, jederzeit das Mitarbeiterverhältnis zu lösen und eigene Konten einzurichten oder Schecks und Bargeld von Man- Solchenfalls hängt es ausschließlich vom Willen des Rechtsanwalts ab, ob er die empfangenen Geldbeträge bestimmungsgemäß verwendet oder nicht (vgl.